NEWS   Saison 2006/07 Hinrunde
SCW nimmt am Hertener Hallenfußballturnier teil
 

28.12.2006

Der SC Westfalia nimmt beim großen Hallenfussballturnier der DJK Spvgg Herten am Freitag, den 29.12.2006 in der Gesamtschule Herten teil.
Der "2. Kick mit Schmidt-Cup" bietet neben einem attraktiven Teilnehmerfeld, auch ganz besondere Highlights. Das Turnier wird ein so genannter Mitternachtscup. Es beginnt um 18.00 Uhr, das Endspiel endet um 24.00 Uhr.

Die 12 teilnehmenden Mannschaften lauten wie folgt:

Gruppe Intersport Ules = DJK Spvgg Herten (Kreisliga A), SV Schermbeck (VL), SSV Buer (VL), FC 96 Recklinghausen (LL)

Gruppe Löhrhof-Center = Spvgg Erkenschwick (OL), SC Hassel (VL), DSC Wanne-Eickel (VL), SV Vestia Disteln (LL)

Gruppe IGA Optic Mues & Sternemann Herten = SC Westfalia Herne (OL), DJK TuS Hordel (VL), SG Langenbochum (VL), Erler SV 08 (LL)

Es qualifizieren sich die beiden Gruppenersten sowie die zwei besten Dritten. Anschließend wird im Viertelfinale mit einem KO-System gespielt.
Folgendes Rahmenprogramm wird stattfinden:
- Moderation der Spiele durch den Hallensprecher Franz Süberkrüb (Basketball-Bundesliga, Deutsche Meisterschaft im Kraftsport)
- Cheerleader
- Cocktailbar
- Kulinarisches (Essen & Trinken)
- Übertragung auf eine Großleinwand der Veranstaltung in die Mensa, Interviews nach und während der Spiele (nach dem Turnier kann eine DVD gekauft werden)
- Musik in und um die Halle
- Tombola der Jugendabteilung

Das besondere zum Schluss:
Ab 22.00 Uhr startet in der Mensa mit Blick auf die Halle die Player's Night-Disco.
Vor und nach dem Endspiel hat man die Möglichkeit auf der Tanzfläche abzudancen und eine gemeinsame Party zu feiern.
Der bekannte DJ NOBU (Location Kronski/Gelsenkirchen) wird mächtig einheizen. Die Karten im Preis von EUR 5,00 (AK 7,00) können im Vorverkauf erworben werden.

Vorverkaufsstellen sind:
Intersport Ules, Theodor-Heuss-Str. 2, 45699 Herten Zeitungshaus Bauer Herten, Hermannstr. 24, 45699 Herten Bistro Cafe Evi, Antoniusstr. 23, 45699 Herten Sporthino GmbH Herne, Roonstr. 23, 44629 Herne Dept Store, Kaiserwall 37, 45657 Recklinghausen (im Löhrhof-Center).

Mehr Infos: http://www.djk-spvgg-herten.com
 

SCW trauert um langjährigen Kassierer Helmut Gellert
 

12.12.2006

Fußball-Oberligist Westfalia Herne trauert um einen treuen Helfer. Helmut Gellert, der seit vielen, vielen Jahren als Kassierer für den Verein tätig war, verstarb am Samstag im Alter von 73 Jahren.

Offizielle und Spieler des SCW sprechen den Angehörigen ihr aufrichtiges Beileid aus und werden den Verstorbenen voller Dankbarkeit in guter Erinnerung behalten.

 

Als Fußballer ein Volltreffer - als Regisseur in der Champions League
 

06.12.2006

Erst Ehrenring, dann Ehrentrikot: Traditionsverein SC Westfalia 04 Herne verleiht Filmregisseur und Ex-Mittelfeldspieler Sönke Wortmann in Hannover die Ehrenmitgliedschaft

Hannover/Herne, 6. Dezember 2006. Als Fußballspieler beim SC Westfalia Herne war Sönke Wortmann ein Volltreffer, als Regisseur von "Deutschland - ein Sommermärchen" hat der Filmemacher die Champions League erreicht, wo es Preise regnet: Am Dienstag, 5. Dezember, wurde der gebürtige Marler für seinen WM-Film mit dem "Leibniz-Ring 2006" des Presse-Clubs Hannover geehrt. Vor 470 illustren Gästen aus Politik, Wirtschaft, Sport, Medien und Musik erwartete den 47-Jährigen Ex-Fußballer obendrein ein Gruß aus der Heimat: das blau-weiße Ehrentrikot und die Ehrenmitgliedschaft des SC Westfalia 04 Herne. Überreicht wurden die Auszeichnungen von Ingo W. Paeske, Mitglied des Verwaltungsrates der Traditionskicker und als Leiter der Haranni Zahn Clinic der Trikotsponsor des Vereins.


Vom Fußballspieler zum Filmemacher: Im Namen des SC Westfalia 04 Herne überreichte Verwaltungsratsmitglied
Ingo W. Paeske das Ehrentrikot an Regisseur Sönke Wortmann.                                                           Fotos: Kersten Stucke


V.l.n.r.: Sönke Wortmann (Preisträger des "Leibniz-Ring-Hannover" 2006), Martin Kind (Präsident Hannover 96),
Landesbischöfin Margot Käßmann, Stefan Weil (OB Hannover) und Walter Hirche (Wirtschaftsminister Niedersachsen)

Was viele nicht wissen: Sönke Wortmann, 1959 im nordrhein-westfälischen Marl geboren, war eine Zeitlang selbst Fußball-Profi. Mit seinem einzigen Saisontor schoss der Abiturient seinen ersten Verein, die Spielvereinigung Erkenschwick, in die zweite Bundesliga. Zu Beginn der Saison 1980/81 wechselte Wortmann als Spieler zum damaligen Zweitligisten SC Westfalia 04 Herne, wo der 20-jährige Blondschopf schon bald als Führungsspieler im defensiven Mittelfeld punktete. Sechs Tore gingen in der Saison allein auf sein Konto - eine stolze Leistung. Nach der Saison beendete Wortmann jedoch seine Fußballerkarriere, um in München an der Filmhochschule zu studieren.

Den Fußball in Herne nie vergessen

"Westfalia Herne ist stolz, dass unser ehemaliger Spieler Sönke Wortmann einen so erfolgreichen Weg in der Filmbranche eingeschlagen hat. Durch seine bewegten und bewegenden Filme ,Das Wunder von Bern' und ,Deutschland - ein Sommermärchen' hat er die Begeisterung, die Emotionen und den Teamgeist unseres Sports in die Herzen der Menschen getragen. Dabei hat er den Fußball in Herne nie vergessen und uns immer unterstützt," so Verwaltungsratsmitglied Ingo W. Paeske vom Trikotsponsor "Haranni Clinic" bei der Preisverleihung in Hannover. "Wir freuen uns jedes Mal, wenn wir Sönke im Stadion begrüßen dürfen."

Feinnervig, feinfühlig, kreativ

Wortmanns damaliger Trainer bei Westfalia, Horst Wandolek, erinnert sich gut an den Abschied des jungen Spielers: "Sönke Wortmann kam von Erkenschwick und war als 21-Jähriger ein exzellenter Fußballer, der technisch schon sehr ausgeprägt und ein athletischer Typ war und seine taktischen Aufgaben mehr als gut löste. Der Mann hätte seinen Weg im bezahlten Fußball machen können. Er war feinnervig, feinfühlig, ein Fußballer, der kreativ war. Er hat leider nur ein Jahr bei uns gespielt. Er kam zu mir und hat sich verabschiedet: ,Trainer, ich höre mit dem Fußball auf und ziehe nach München.' Und dann sagte er, er will einen Film drehen. Da dachte ich, jetzt dreht er ganz durch."


Sönke Wortmann und Joachim Krol zu Gast bei Westfalias 100-Jahr-Feier im Juni 2004                                       Foto: Cib

Mehr als 100 Jahre Westfalia

2004 feierte SC Westfalia Herne ihr 100-jähriges Bestehen. Neben Sönke Wortmann zählten so prominente Namen wie WM-Torwart Hans Tilkowski und der ZDF-Moderator Michael Steinbrecher zum Westfalia-Kader. Prominentester Fan, der sich kaum ein wichtiges Spiel entgehen lässt, ist der gebürtige Herner und Schauspieler Joachim Kròl, der neben Til Schweiger in dem Sönke-Wortmann-Film "Der bewegte Mann" die Hauptrolle spielte. In der aktuellen Saison hat sich der SC Westfalia 04 Herne den 6. Tabellenplatz der Oberliga Westfalen erkämpft. Highlight der Saison war das DFB-Pokalspiel gegen den Zweitligisten Erzgebirge Aue, bei dem sich die Kicker von der Emscher nach einem begeisternden Kampf mit 1:2 knapp geschlagen geben mussten.
 

Auf zum nächsten Spitzenspiel: SCW empfängt am Sonntag Tabellenführer SV Lippstadt
 

01.12.2006

Am Sonntag kommt es ab 14.15 Uhr im Stadion am Schloss Strünkede zu einem Spitzenspiel, das in dieser Form vor Saisonbeginn sicherlich nur kühnste Optimisten erwartet hätten. Der SC Westfalia 04 Herne empfängt als Fünfter der Oberliga Westfalen den Überraschungs-Tabellenführer Lippstadt.

Als Heinz Knüwe im Oktober 2005 das Traineramt beim SV Lippstadt übernahm, zierte dieser abgeschlagen das Tabellenende der Oberliga Westfalen. Dank der guten Arbeit des Bochumer Ex-Profis und zahlreicher effektiver Verstärkungen in der Winterpause verscheuchte der Club das Abstiegsgespenst nach einer beeindruckenden Aufholjagd in der Rückrunde nahezu mühelos. Doch was sich in dieser Saison beim einstigen Sorgenkind tut, übertrifft alle Erwartungen. Potente Sponsoren stehen in Lippstadt mittlerweile Schlange, und sportlich müssen derzeit selbst die Ligagiganten Münster, Verl und Gütersloh ehrfürchtig zur Knüwe-Elf aufblicken. Vorne treffen die Tor-Garanten Issa Issa, Robert Mainka und Rodrigo Martins nach Belieben, zugleich weist der SVL hinten mit nur zwölf Gegentreffern die sicherste Abwehr der Liga auf.

Ganz klar, in Herne fiebert man dem Duell mit dem Spitzenreiter entgegen, allerdings leider im allzu wörtlichen Sinne: Mit Sürgit, Köse, Baum, Makarchuk, Seidel, Urban und Tahiri werden gleich sieben Westfalia-Stammkräfte von grippalen Infekten geplagt. SCW-Erfolgstrainer Frank Schulz muss also zunächst auf die Leistungsfähigkeit der Mediziner hoffen, um am Sonntag seine bestmögliche Elf präsentieren zu können. Doch wie auch immer die Herner Startformation aussehen wird – die Mannschaft ist bereit zum „Königsmord“, um selbst den Rückstand zum Platz an der Sonne zu verringern.

Die beiden letzten Meisterschafts-Partien des Jahres finden an Samstagen statt. Das Duell beim Aufsteiger Spvg. Hamm ist auf den 9. Dezember vorverlegt worden, und das Heimspiel gegen SF Oestrich-Iserlohn geht am 16. Dezember über die Schloss-Bühne. Der Anstoß erfolgt jeweils um 14.15 Uhr.
 

Herner Torwartlegende Werner Hontke feiert 80. Geburtstag
 

17.11.2006

In seiner nunmehr 102-jährigen Vereinsgeschichte hat es dem SC Westfalia 04 Herne an einem sicherlich niemals gemangelt: an exzellenten Torhütern. Einer von ihnen feiert heute seinen 80. Geburtstag.

Werner Hontke wurde am 17. November 1926 als echter Baukauer Junge geboren und trat als Elfjähriger dem SCW bei. Hier durchlief er sämtliche Jugendmannschaften, bis er 1943 im Alter von 16 Jahren zur Wehrmacht eingezogen wurde und in Italien in Kriegsgefangenschaft geriet, aus der er erst 1946 entlassen wurde.

Ab 1947 war er wieder für die Westfalia aktiv, musste sich aber gedulden, da mit Heinz Sobota seit den dreißiger Jahren ein wahrer Teufelskerl im Herner Kasten stand, der seinen Platz als Nummer 1 erst 1952 endgültig räumen wollte. Trotz schwerster Verletzungen blieb Werner Hontke hartnäckig am Ball und erntete dafür schließlich auch den Lohn. Im Frühjahr 1954 war es maßgeblich seinen Glanzparaden in den Spielen gegen Preußen Krefeld und Wattenscheid zu verdanken, dass Herne beide Spiele mit 2:1 gewann und pünktlich zum fünfzigjährigen Vereinsjubiläum den Aufstieg in die seinerzeit höchste Spielklasse, die Oberliga West, feiern konnte. Auch dort war Werner Hontke dem SCW stets ein sicherer und zuverlässiger Rückhalt, bis schließlich der spätere Nationaltorhüter Hans Tilkowski seine Nachfolge antrat.

Noch heute, obwohl im Rollstuhl sitzend, besucht Werner Hontke bei Wind und Wetter die Spiele „seiner“ Westfalia, der er immer verbunden geblieben ist.

Dies macht uns stolz und glücklich, lieber Werner! Im Namen des gesamten Vereins wünschen wir Dir auf diesem Wege an Deinem Ehrentag alles, alles Gute und hoffen, dass Du uns noch viele, viele Jahre erhalten bleibst.


Die Aufstiegsmannschaft aus der Saison 1953/54: o.v.l.: G.Rappenberg, Ilmer, Grandt, Bonin, Overdieck, Bäcker, Sopart,
Pühl. U.v.l.: H. Rappenberg, Werner Hontke, Wydra

 

SCW plant nach dem Erfolgsstreifen „Sieben Siege“ in Gütersloh nun die Fortsetzung „Sieben Siege – Der Heidewald ist nicht genug“
 

17.11.2006

Was wie ein Märchen der Gebrüder Grimm klingt, ist seit Wochen schöne Realität: Westfalia Herne ist vom Zwerg zum Riesen mutiert, eilt in der Oberliga Westfalen von Sieg zu Sieg und hat sich mittlerweile auf den dritten Tabellenplatz vorgearbeitet. Beste Voraussetzungen also, um die Erfolgsstory am Sonntag (Anstoß: 14.15 Uhr) im Spitzenspiel beim punktgleichen FC Gütersloh 2000 in Anlehnung an einen aktuellen Filmhit unter dem Arbeitstitel „Sieben Siege – Der Heidewald ist nicht genug“ fortzusetzen.

Die meisten Fußballer sind bekanntlich abergläubisch, und so ist es sicherlich ein schöner Zufall, dass der SCW am Sonntag vor exakt einem Jahr im Achtelfinale des Westfalen-Pokals seinen schon legendären 5:3-Triumph gegen Gütersloh feiern konnte. Eine Wiederholung dieses Ergebnisses wäre folglich traumhaft. Der stets für Bodenhaftung sorgende Frank Schulz muss seine Mannschaft im Training jedoch nur daran erinnern, dass das letzte SCW-Gastspiel im Heidewaldstadion in der Meisterschaft mit einem 2:6-Debakel endete, um erst gar keinen Leichtsinn aufkommen zu lassen.

Übermut wäre auch vollkommen fehl am Platze, denn der FCG präsentiert sich unter seinem neuen Trainer Thomas Stratos, dem langjährigen Hamburger und Bielefelder Bundesliga-Profi, noch stärker als in den vergangenen Spielzeiten – und das trotz merklich abgespeckten Etats. Das ist aber auch nicht verwunderlich, denn „Stars“ wie Dirk Flock oder Marco Antwerpen konnten dennoch gehalten werden. Zudem entwickelte sich Neuzugang Christian Bienemann vom MSV Duisburg II mit bisher acht Saisontoren auf Anhieb zum Top-Torjäger. Die beiden einzigen Saisonniederlagen kassierte man daheim gegen Arminia Bielefeld II (1:3) und beim SC Verl (2:5), also gegen absolute Spitzenteams der Liga. Gegen den aktuellen Tabellenführer Lippstadt konnten sich die Ostwestfalen hingegen sicher mit 2:0 durchsetzen.

Trotz der derzeitigen Euphorie reisen die Schlossherren definitiv nicht als Favoriten nach Gütersloh – aber wie die vergangenen Wochen gezeigt haben, ist dem SCW derzeit alles zuzutrauen. Zwei nahezu ausverkaufte Fanbusse und eine Vielzahl weiterer Westfalia-Anhänger, die mit dem eigenen PKW zum Spiel anreisen wollen, belegen, dass die Herner Bevölkerung dies genauso sieht.

Zu einer Terminverschiebung kommt es im allerletzten Heimspiel des SC Westfalia. Die ursprünglich für den 17. Dezember angesetzte Partie gegen SF Oestrich-Iserlohn wird um einen Tag auf Samstag, den 16. Dezember, vorverlegt (Anstoß 14.15 Uhr). Am Abend findet dann auch die Weihnachtsfeier des SCW statt.


Der Weg nach Gütersloh:

Die Fahrt nach Gütersloh führt über die A2 Richtung Hannover. Man fährt an der Ausfahrt Gütersloh-Süd ab und weiter auf der B 61 in Richtung Gütersloh. An der Ampelkreuzung am Ortseingang geht’s dann rechts in den Stadtring Kattenstroth, das Stadion ist ab hier ausgeschildert. An der 4. Ampel geht es links in die Neuenkirchener Straße, nach ca. 300 m findet man links Parkplätze und kann dann zu Fuß an der Tankstelle rechts vorbei zum Heidewaldstadion gehen.

 

Westfalia peilt im „Klassiker“ gegen Wattenscheid den siebten Sieg in Folge an
 

10.11.2006

Immer wenn es zum Länderspiel Deutschland gegen Brasilien kommt, spricht die Fußball-Welt in der Regel von einem „Klassiker“ – mit dem kleinen Schönheitsfehler allerdings, dass es diese Begegnung bei Weltmeisterschaften erst ein einziges Mal gegeben hat, und zwar im Finale 2002.

Mit der Oberliga-Partie Westfalia Herne gegen Wattenscheid 09, die am Sonntag um 14.15 Uhr im Stadion am Schloss Strünkede angepfiffen wird, verhält es sich ähnlich. Sieht man einmal von den Duellen mit der Zweitvertretung der 09er ab, hat es diesen Revier-„Klassiker“ im Ligabetrieb nämlich seit den 70er Jahren nicht mehr gegeben.

Ende der zwanziger Jahre traf man in zwei Spielzeiten aufeinander, und auch zu Beginn der fünfziger Jahre kam es in der 2. Liga West zu einigen Partien. In besonderer Erinnerung ist natürlich der legendäre 2:1-Sieg der Westfalia im mit 18.000 Zuschauern restlos ausverkauften Wattenscheider Stadion am Beckmannshof, mit dem die Blau-Weißen am 30. Mai 1954 den Aufstieg in die seinerzeit höchste deutsche Spielklasse, die Oberliga West, feiern konnten.

Danach verlor man sich für lange Zeit aus den Augen, denn bis Ende der sechziger Jahre spielt der SCW stets in einer höheren Liga als die SGW. Erst in den siebziger Jahren kam es zu regelmäßigen Begegnungen auf Augenhöhe, zunächst in der Regionalliga West, anschließend in der 2. Bundesliga Nord. Nach der Saison 1978/79 war es vorbei mit dieser Herrlichkeit. Während sich die Westfalia nach den Vorkommnissen um den damaligen Hauptsponsor Goldin in den Amateurbereich zurückziehen musste, etablierten sich die 09er auch in den folgenden beiden Jahrzehnten im Profi-Geschäft.

Unter den Fittichen des Unternehmers Klaus Steilmann gelang 1990 mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga der ganz große Coup. Vier Jahre lang war die Mannschaft von der Lohrheide so etwas wie das kleine gallische Dorf, das die großen Imperien wie den FC Bayern von einer Verzweiflung in die nächste stürzte. So feierte man z.B. 1991 gegen Kohler, Reuter, Effenberg und Co. einen 3:2-Triumph, dem sich 1992 gegen Thon, Ziege, Helmer, Matthäus und Co. gar ein 2:0-Sieg anschloss.

Doch diese schwarz-weißen Heldentaten sind längst Schnee von gestern. Mittlerweile müssen die 09er mit äußerst bescheidenen finanziellen Mitteln über die Runden kommen, und so geht der SC Westfalia, der in den neunziger Jahren im Schnitt stets drei Spielklassen tiefer als die SG Wattenscheid spielte, nach sechs Siegen in Folge am Sonntag sogar als Favorit in diese reizvolle Partie.

Auf der Bank der Wattenscheider, die vor der Saison nahezu ihren kompletten Kader austauschen mussten, sitzt übrigens ein alter Bekannter. Frank Wagener, im Sommer zum SGW-Chefcoach ernannt, stand bei der Westfalia in der Oberliga-Saison 1989/90, die mit dem Abstieg in die Verbandsliga endete, als „Co“- bzw. zeitweise sogar als hauptverantwortlicher Trainer an der Seitenlinie. Außerdem gibt es natürlich ein Wiedersehen mit Mittelfeldspieler Edin Terzic, der seit dem Sommer den schwarz-weißen Dress des Reviernachbarn trägt.

Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften konnte der SCW nach Verlängerung mit 2:1 für sich entscheiden, als man in der letzten Saison im DFB-Pokal auf Landesebene beim damaligen Regionalligisten den Weg zum späteren Gewinn des Westfalenpokals ebnen konnte. 120 Minuten lang wird die Partie am Sonntag nicht dauern, aber sie verspricht in jedem Fall beste Fußball-Unterhaltung. Da sich der SCW in den letzten Wochen als Fünfter bis auf zwei Punkte an Oberliga-Tabellenführer SC Verl herangekämpft hat, hoffen die Verantwortlichen darauf, im verhinderten Revier-„Klassiker“ erstmals in dieser Saison daheim die Marke von 1.000 Zuschauern knacken zu können.

 

Der SCW gratuliert Uwe Seeler zum 70. Geburtstag
 

05.11.2006

Sehr geehrter Herr Seeler!

Mehr Infos über "Uns Uwe"Noch heute weiß jeder in Hamburg oder Herne, was sich am 4. Juni 1960 zugetragen hat. Ihr spektakulärer Treffer gegen Westfalia-Torhüter Hans Tilkowski in der Endrunde der Deutschen Meisterschaft war eine Augenweide – auch wenn er unserem SCW eine 1:2-Niederlage bescherte. Sie aber wurden anschließend mit dem HSV Deutscher Meister, Torschützenkönig und Fußballer des Jahres. Und das war erst der Anfang Ihrer beispiellosen Karriere.

Der SC Westfalia 04 Herne, seit 27 Jahren „nur noch“ Amateurverein und in der viertklassigen Oberliga Westfalen beheimatet, ist stolz und glücklich, in der Vita eines Jahrhundertspielers wie „Uns Uwe“ eine kleine, aber feine Rolle gespielt zu haben und in Ihrer Erinnerung auch nach 46 Jahren noch immer präsent zu sein, wie wir aktuellen Interviews entnehmen durften.

Dafür danken wir Ihnen, Herr Seeler, und wünschen Ihnen im Namen des gesamten Vereins alles, alles Gute zu Ihrem 70. Geburtstag. Bleiben Sie gesund und munter und behalten Sie Ihre Kraft, die sich seit vielen Jahrzehnten vor allem in Ihrem bewundernswerten sozialen Engagement zeigt.

www.uwe-seeler-stiftung.de

SCW will nach fünf Siegen in Folge am Sonntag auch dem FC Schalke II die Zähne zeigen
 

03.11.2006

Wäre Frank Schulz in dieser Woche nicht von einer heftigen Grippe heimgesucht worden, könnte sich der SCW-Trainer wie im siebten Himmel fühlen – oder zumindest wie im fünften. Denn: Aus den letzten fünf Meisterschaftsspielen hat Westfalia Herne die Maximalzahl von 15 Punkten erbeutet und den Oktober somit zu einem wahrlich goldenen Monat werden lassen. Auch die Zusammenarbeit mit dem neuen Trikotsponsor Haranni-Clinic, die vor dem letzten Heimspiel gegen Rheine offiziell präsentiert wurde, passt in dieses Bild.


Auf gute Zusammenarbeit: SCW-Boss Stieneke mit Prof. Dr. Hinz (links) und Dr. Ingo W. Paeske von der Haranni-Clinic  
Foto: Blank


Was vor Wochen noch undenkbar schien, ist nun schöne Realität: Die Schlossherren bilden gemeinsam mit Verl, Bielefeld II, Gütersloh, Lippstadt und dem Top-Favoriten Preußen Münster die sechsköpfige Spitzengruppe der Oberliga Westfalen. Folglich wollen die Blau-Weißen alles daran setzen, diesen Status auch am Sonntag beim FC Schalke 04 II zu verteidigen und nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. Die Stadt Gelsenkirchen darf sich somit auf einen langen Fußball-Nachmittag freuen: Bevor die Schalker Profis ab 17 Uhr in der Arena den FC Bayern München zum Duell bitten, kommt es ab 14.15 Uhr im Fürstenberg-Stadion auf der Fischerstraße zum nicht minder interessanten Revierderby.

S04-Coach Mike Büskens und sein spielender Co-Trainer, die lebende Zweitliga-Legende Willi Landgraf, dürfen im Gegensatz zu ihrem Herner Kollegen nicht zufrieden sein mit dem bisherigen Saisonverlauf. Zu wechselhaft präsentieren sich die „kleinen“ Knappen in dieser Spielzeit. Zwar gab es einige überzeugende Vorstellungen, unter anderem bei den Heimsiegen gegen die Zweitvertretungen aus Bochum und Bielefeld, zugleich aber auch Ausrutscher wie die 1:4-Pleite bei Aufsteiger Hamm oder die 0:1-Niederlage im letzten Heimspiel gegen Delbrück. Im Gegensatz zur Westfalia, bei der das Traum-Duo Sami El-Nounou und Michael Erzen bereits 14 Saisontore bejubeln konnte, ist der Knoten bei Schalkes Stürmern nach einem Drittel der Saison noch nicht geplatzt, und so führen Baumjohann, Kunert und Lewejohann die vereinsinterne Torschützenliste mit gerade einmal drei Treffern an.

Andererseits darf sich der SCW von diesen Durchschnitts-Werten nicht einlullen lassen, denn die Statistik besagt auch, dass die letzten fünf Herner Auftritte bei den Königsblauen trotz zum Teil guter Leistungen allesamt mit einer Niederlage endeten. Mit der entsprechenden Unterstützung seiner Fans sollte es aber durchaus möglich sein, diese Negativ-Serie in der Schalker Ausweichstätte (die Glückaufkampfbahn wird umgebaut) zu beenden.

Der Weg zum FC Schalke:

Man fährt am besten ab Herne auf die A 42 in Richtung Gelsenkirchen bis zur Ausfahrt Gelsenkirchen-Hessler, von dort weiter via Lehrhovebruch in Richtung Gelsenkirchen. Nach ca. 1 km links abbiegen in die Grothusstraße (Richtung GE-Horst). Nach 1,2 km links in die Kranefeldstraße einbiegen. Nach 500 m folgt ein Kreisverkehr, hier die zweite Ausfahrt wählen in die Straße Zum Bauverein. Nach ca. 700 m geht es rechts in die Fischerstraße, wo sich das Fürstenbergstadion befindet, in dem Schalkes Reserve-Team in dieser Saison seine Heimspiele austrägt.
 

Westfalia Herne präsentiert im Heimspiel gegen Eintracht Rheine offiziell seinen neuen Trikotsponsor „Haranni-Clinic“ +++ SCW-Verwaltungsrat erhält Zuwachs +++ Neuer Sponsorenpool soll aufgebaut werden
 

27.10.2006

Mehr Infos über die HARANNI-CLINICNach der jüngsten Erfolgsserie mit vier Siegen in Folge, insbesondere dem grandiosen 3:1-Triumph beim bisherigen Spitzenreiter Preußen Münster, treten die Kicker des SC Westfalia 04 Herne auch im Oberliga-Meisterschaftsspiel gegen Eintracht Rheine (Sonntag, 15 Uhr) am heimischen Schloss Strünkede mit breiter Brust an. Doch nicht nur das: Das Trikot des SCW ziert ab sofort das Logo der „Haranni-Clinic“.

Lange hat es gedauert, bis der Herner Traditionsverein einen neuen Trikotsponsor präsentieren konnte, aber das Warten hat sich gelohnt, denn: Das Herner Klinik-Zentrum, das unter anderem auch zahlreiche Bundesliga-Profis des FC Schalke betreut, plant eine langfristige Zusammenarbeit mit dem SC Westfalia.

Angefangen hat alles im Grunde genommen mit einer verrückten Idee: „Lasst uns doch über eine Ebay-Versteigerung einen Trikotsponsor für das DFB-Pokalspiel gegen Erzgebirge Aue suchen“, schlug Jörg Horstmann vor, einer der vielen unermüdlichen Helfer des SCW.

Gesagt, getan. Schließlich schreckten die ehrenamtlichen Kräfte des SCW bislang noch vor keiner außergewöhnlichen Aktion zurück. Selbstverständlich war diese Ebay-Auktion auch eine Reise ins Ungewisse, denn niemand konnte garantieren, dass es sich bei den eingehenden Geboten auch wirklich um seriöse Offerten handelt. Als mit der „Haranni Zahn-Clinic“ ein renommiertes Herner Unternehmen das Höchstgebot abgab, war die Freude entsprechend groß – auch wenn der eine oder andere insgeheim eine höhere Versteigerungs-Summe erhofft hatte.

Dank der Hartnäckigkeit von Jörg Thauern vom SCW-Verwaltungsrat wurde jedoch schnell abgesteckt, dass es nicht bei einem einmaligen Trikot-Sponsoring bleiben wird.
Gemeinsame Aktionen zur Premiere des neuen Sönke-Wortmann-Films „Deutschland. Ein Sommermärchen“ sowie anlässlich einer Veranstaltung mit Bundesliga-Schiedsrichter Dr. Markus Merk ließen sogleich erkennen, wie stark beide Seiten von einer Zusammenarbeit profitieren können.

Geschäftsführer Prof. Dr. Rolf Hinz, Zahn-Clinic-Leiter Dr. Wolfgang Koch und Zahnarzt Ingo W. Paeske vereinbarten nun mit dem SCW-Vorstand eine Kooperation mit der gesamten „Haranni-Clinic“, die zunächst einmal bis Juni 2007 datiert ist, aber auf Wunsch aller Beteiligten langfristig Bestand haben soll. Westfalia Herne wird für die Trikotwerbung von den Medizinern natürlich eine Finanzspritze erhalten, darüber hinaus sieht die Zusammenarbeit aber noch viel mehr vor.
So werden es sich Prof. Dr. Hinz und Ingo W. Paeske, der ab sofort dem SCW-Verwaltungsrat angehört, dank ihrer exzellenten Kontakte zur Aufgabe machen, einen breit gefächerten SCW-Sponsorenpool aufzubauen, der den Verein dauerhaft wettbewerbsfähig macht. Das bisher alleine aus finanziellen Gründen eher utopische Ziel, im Sommer 2008 nach der Neuordnung der Ligen die Qualifikation für die neue Regionalliga zu schaffen, kann bei entsprechendem Erfolg also ein durchaus realistisches Unterfangen werden.

Vor dem Meisterschaftsspiel gegen Eintracht Rheine werden Vertreter der „Haranni-Clinic“ gemeinsam mit dem SCW-Vorstand offiziell über die künftige Zusammenarbeit informieren.

Gespielt wird am Sonntag natürlich auch – und zwar gegen einen Gegner, der sich ganz klar im Aufwind befindet. Am Ende der vergangenen Saison nur knapp dem Abstieg entronnen, begann die neue Spielzeit erneut alles andere als erfolgreich für den FCE. Eine Niederlage jagte die nächste, und so griffen auch in Rheine die üblichen knallharten Mechanismen des Geschäfts: Trainer Siegfried Wolters musste gehen und wurde zunächst durch Interims-Coach Thomas Runkewitz ersetzt, der dem Team mit einem überraschenden 1:0-Erfolg in Delbrück neues Leben einhauchte. Seit zwei Wochen hat nun der 38-jährige Jürgen Prüfer bei der Eintracht das Sagen. Der ehemalige Trainer von Arminia Bielefeld II führte sich mit einem 3:0-Sieg gegen RW Ahlen II bestens ein. Zudem hat der FCE mit dem SCW noch eine offene Rechnung aus der Vorsaison zu begleichen, setzte es am Schloss seinerzeit doch eine saftige 0:5-Klatsche für die Rheinenser. Wenn die Elf von SCW-Trainer Frank Schulz am Sonntag jedoch eine ähnliche Leistung abrufen kann wie vor einer Woche in Münster, muss sie definitiv keinen Gegner fürchten.

 

SCW trotz erneuter Personalprobleme gegen Hüls favorisiert +++ Mit einem Sieg kann die Westfalia in der Tabelle weiter klettern
 

13.10.2006

In der Oberliga Westfalen darf Westfalia Herne am Sonntag (Anstoß: 15 Uhr) im heimischen Stadion am Schloss Strünkede mit dem VfB Hüls endlich wieder einen Gegner aus der näheren Umgebung begrüßen.
Dieses reizvolle Duell mit zumindest kleinem Derby-Charakter lässt die Verantwortlichen des SCW entsprechend auf einen etwas höheren Zuschauerzuspruch als zuletzt hoffen. Immerhin hat es die Elf von Frank Schulz, der in dieser Woche interessierten Nachwuchs in seiner Fußballschule begrüßen durfte, nach zwei Siegen in Folge mit einem weiteren Erfolg in der Hand, sich im oberen Drittel der Tabelle festzusetzen.

Doch Vorsicht ist geboten! Die Partie gegen den vom ehemaligen Schalker „Eurofighter“ Ingo Anderbrügge trainierten VfB wird sicherlich kein Selbstläufer. Das liegt zum einen an dem Umstand, dass Trainer Frank Schulz personell erneut nicht aus dem Vollen schöpfen kann. Stephan Urbainski ist weiterhin gesperrt, und auch der seit längerem verletzte Adrian Cetera ist noch nicht wieder einsatzbereit. Da Norman Seidel (Zahnentzündung) und Christian Grüterich (Handverletzung) möglicherweise ebenfalls ausfallen, muss die Herner Startelf wohl erneut einige Umstellungen verkraften.

Rein numerisch kennt VfB-Coach Anderbrügge solche Sorgen nicht, kann er doch auf einen 40-köpfigen Kader zurückgreifen, der gleichermaßen für die erste und die zweite Mannschaft gemeldet wurde. Doch Qualität geht bekanntlich immer noch vor Quantität, und so sucht der Club händeringend einen adäquaten Ersatz für seinen Ex-Torjäger Seyfullah Kalaydi. Auch der Abgang von Marco Schott hat am Badeweiher eine große Lücke hinterlassen, so dass trotz zahlreicher Neuzugänge bisher nur Tabellenplatz 15 zu Buche steht. Deshalb soll nun der derzeit vereinslose Stürmer Miguel Pereira (31, zuletzt Wattenscheid 09) zurückgeholt werden. Dieser kann dem VfB Hüls am Wochenende gegen den SCW zwar noch nicht helfen, wohl aber die in Herne bestens bekannten Ümit Celik (SCW) und Benjamin Reis (DSC Wanne-Eickel), die seit Juli das VfB-Trikot tragen.

Wie schon gegen Sportfreunde Lotte muss die Westfalia also alle Kampfkraft aufbringen, um zu verhindern, dass das Gästeteam ausgerechnet in Herne zurück in die Erfolgsspur findet.

Am Dienstagabend hat der SCW für die kommenden Aufgaben aber nicht nur Spielpraxis, sondern auch jede Menge Selbstvertrauen getankt. In einem Testspiel beim einstigen großen Verbandsliga-Rivalen SSV Hagen, der mittlerweile nach Finanznöten in der Landesliga beheimatet ist, setzten sich die Schlossherren nach Toren von Tobias Urban, Michael Erzen und einem lupenreinen Hattrick von Yakup Köse souverän mit 5:0 durch.

Bereits am Samstag, den 21. Oktober, reist die Herner Westfalia dann zum Klassiker nach Münster, um sich dort ab 15 Uhr mit dem „FC Bayern der Oberliga Westfalen“ zu duellieren. Die Preußen sind finanziell mit einem Vielfachen des Herner Etats gesegnet, verfügen über einen mit Ex-Bundesligastars wie Ansgar Brinkmann gespickten Kader und kennen dementsprechend die sofortige Rückkehr in die Regionalliga als einziges Saisonziel. Dennoch gibt sich SCW-Coach Frank Schulz gelassen: „Es ist unser leichtestes Spiel, da wir bei der Münsteraner Profi-Truppe nur gewinnen können, wir haben absolut nichts zu verlieren“.

 

SCW will mit Heimsieg in die kurze Liga-Pause gehen +++ Am Dienstag folgt das Achtelfinal-Spiel im Kreispokal
 

29.09.2006

Fußball-Oberligist Westfalia Herne hat es nach dem überzeugenden 3:0-Erfolg bei RW Ahlen II nun in der Hand, sich mit Erfolgen in den Heimspielen gegen die Sportfreunde Lotte (Sonntag, 15 Uhr) und den VfB Hüls (15. Oktober, 15 Uhr) in der oberen Tabellenhälfte einzunisten. Sollte sich das Stadion am Schloss Strünkede analog zum mittelalterlichen Spektakel am vergangenen Wochenende wieder in eine uneinnehmbare Festung verwandeln, werden sich die Sorgenfalten von SCW-Trainer Frank Schulz, der zuletzt auf fünf Stammspieler verzichten musste, sicherlich glätten. Auch wenn es im kleinen, aber feinen Herner Kader für jede Position Alternativen gibt, so hat sich spätestens in Ahlen gezeigt, wie wichtig beispielsweise das Mitwirken eines Michael Erzen für die Mannschaft ist.

Die Personal-Probleme in der Herner Verteidigung bleiben allerdings bestehen. Michael Baum muss weiterhin pausieren, zudem ist der gerade erst genesene Stephan Urbainski nach seinem Platzverweis in Ahlen gesperrt. So kommt es der Westfalia natürlich gelegen, dass am nächsten Wochenende kein Oberliga-Spieltag auf dem Programm steht.

Zwar müssen sich die Schlossherren bereits am Tag der Deutschen Einheit (Dienstag, 3. Oktober, 15 Uhr) im Achtelfinale des Kreispokals bei der Spvgg. Horsthausen wieder beweisen, aber dessen ungeachtet können die angeschlagenen SCW-Akteure anschließend neue Kräfte sammeln – und darauf hoffen, in der nächsten Zeit von weiteren Verletzungen verschont zu bleiben.

Beim Gegner SF Lotte, der vor der Saison durchaus zum erweiterten Kreis der Favoriten gezählt werden konnte, läuft es derzeit noch nicht nach Plan. Das Team von Trainer Klaus Bienemann hat sich, bei dreizehn Abgängen und elf Neuzugängen vielleicht nicht ganz unerklärlich, auf dem Platz nur selten als Einheit präsentiert. An der Qualität des Kaders kann es sicherlich nicht liegen, denn mit dem ehemaligen Münsteraner Lars Mettenbrink haben die Sportfreunde zwar einen Top-Spieler verloren, zugleich aber mit Florian Dondorf und Julian Lüttmann zwei Hochkaräter hinzugewonnen. Dennoch setzte es gegen die Spitzenteams aus Verl und Gütersloh knappe Niederlagen, und auch gegen Ahlen II und Wattenscheid wurden Punkte liegen gelassen. Den bislang einzigen Saison-Sieg feierten die Bienemann-Schützlinge zuhause gegen den SV Lippstadt, dem am letzten Sonntag jedoch ein peinliches 1:4-Heimdebakel gegen Aufsteiger Hamm folgte. Es bleibt also zu hoffen, dass der Club aus dem Tecklenburger Land nicht ausgerechnet in Herne zurück in die Erfolgsspur findet.

 

Verwaltungsratmitglied Bernd Faust tritt zurück
 

23.09.2006

Beim SC Westfalia gibt es übrigens nicht nur personelle Ausfälle auf dem grünen Rasen, sondern leider auch einen Abgang im „Team hinter dem Team“. Nach insgesamt sechs Jahren im Verein, davon jeweils drei Jahren in der Jugend und dreien in Diensten der ersten Mannschaft, legt Bernd Faust, der auch dem Verwaltungsrat angehörte, wegen beruflicher Überlastung seine ehrenamtlichen Tätigkeiten im Verein nieder. Ob es um Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, die Tombola oder auch um Würstchenverkauf ging – der von den Fans spaßeshalber „El Comandante“ genannte Faust war stets mit Feuereifer zur Stelle und brachte den Verein mit oftmals verrückten Ideen immer wieder positiv ins Gespräch.
 

Früh übt sich... Frank-Schulz-Fußballschule am Schloss
 

22.09.2006

Früh übt sich… wer einmal ein Meisterspieler werden will – SCW-Trainer Frank Schulz lädt den Nachwuchs in den Herbstferien wieder in seine Fußballschule ein

Schulferien sind natürlich immer klasse. Wer für die Herbstferien aber noch nach einer ganz besonderen Abwechslung sucht, sollte sich den Zeitraum vom 10. bis zum 13. Oktober ganz dick im Kalender anstreichen. Dann gastiert Westfalia Hernes Erfolgstrainer Frank Schulz nämlich wieder mit seiner Fußballschule im Stadion am Schloss Strünkede – und lädt alle Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und fünfzehn Jahren herzlich dazu ein.

Frank Schulz kann auf eine lange und erfolgreiche Karriere als Bundesligaspieler zurückblicken. 270 Erstligaeinsätze für den VfL Bochum, Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach stehen bei ihm zu Buche, und wenn er vom Gewinn des DFB-Pokals (1988) mit Eintracht Frankfurt, der Deutschen Vize-Meisterschaft (1992) mit Borussia Mönchengladbach oder seinen fünf Einsätzen in der Olympia-Auswahl erzählt, bekommt der 45-Jährige noch heute glänzende Augen. Aber auch als Trainer hat sich Frank Schulz längst einen Namen gemacht. So führte er Westfalia Herne über die Verbandsliga-Meisterschaft zurück in die Oberliga, feierte mit seinem Team im Mai den Gewinn des Westfalenpokals und den Einzug in die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals.

Erfolge zu feiern macht Spaß – und diese Begeisterung für das runde Leder möchte er auch an die Kids weitergeben und ihnen spielerisch das Feuer vermitteln, das Frank Schulz seit jeher auszeichnet. So werden an allen vier Tagen in Gruppen mit bis zu 15 Kindern von 10 bis 11.45 Uhr und von 13 bis 14.45 Uhr ganz professionell zwei Trainingseinheiten abgehalten. Dazwischen wird gemeinsam das Mittagessen eingenommen. Verpflegung und Getränke sind in der Teilnahmegebühr von 109 Euro pro Person übrigens ebenso enthalten wie ein Trainingsanzug. Nach vier Tagen kindgerechter Schulung von Technik, Taktik oder Torwartspiel klappt es später dann auch garantiert mit Titeln, Toren und Triumphen – so wie bei Frank Schulz. Eltern können ihre Kinder unter der Rufnummer 02594/ 791466 oder im Internet über die Webadresse www.rebellsport.de für die Fußballschule anmelden.
 

Ein Bekenntnis zur großen Herner Fußball-Tradition
 

07.09.2006



Haranni-Zahn-Clinic ersteigert Trikot-Sponsoring bei Westfalia Herne bei ebay: "Ein Spaß mit Perspektive"

Ob Westfalia Herne am Samstag, 9. September, Erzgebirge Aue mit Erfolg die Zähne zeigt, weiß noch niemand. Trotzdem haben die Traditionskicker schon gewonnen - einen neuen Sponsor, die Haranni-Zahn-Clinic. Für 2.810,99 Euro ersteigerten die Klinikchefs Dr. Wolfgang H. Koch und Zahnarzt Ingo W. Paeske - beide seit 2000 begeisterte Westfalia-Mitglieder - bei ebay den prominentesten Logo-Platz des Spieltages: die Vorderseite der schneeweißen Spieler-Trikots. Jörg Thauern, Mitglied des Westfalia-Verwaltungsrates: "Wir sind stolz, dass sich ein so renommiertes Herner Unternehmen zu unserem Verein bekennt."


Gesunde Zähne - gesunde Leistung: Westfalia-Spieler Stephan Urbainski im neuen Look.                      

Auf Sportzahnmedizin spezialisiert

Das Engagement für den Fußball hat bei den Zahnärzten von der Schulstraße Tradition, denn in der Haranni-Zahn-Clinic hat man sich auf Sportzahnmedizin spezialisiert. Seit einigen Jahren betreuen Dr. Koch und Ingo Paeske namhafte Bundesligakicker von Schalke 04, darunter Emile Mpenza und Ebbe Sand. Um möglichst nah am blau-weißen Geschehen zu sein, eröffneten die beiden Kassenzahnärzte zum 1. September dieses Jahres sogar eine Praxisfiliale in Gelsenkirchen direkt neben dem Schalker Vereinsarzt Dr. Thorsten Rarreck. Bei der Fußball-WM 2006 im Juni war die Haranni-Zahn-Clinic als FIFA-Referenzklinik buchstäblich rund um die Uhr für zahnmedizinische Notfallhilfe für Fußballer und Funktionäre in Bereitschaft.


Viel Glück im DFB-Pokal wünschte Schalke-Abwehrrecke Dario Rodriguez bei einem Besuch in der Haranni-Zahnclinic
seinem Kickerkollegen Stephan Urbainski von Westfalia Herne. Die Daumen drücken auch die Clinic-Chefs Ingo W. Paeske
und Dr. Wolfgang H. Koch.                                                                                                                   Fotos: Winfried Labus


Harter Kampf und große Leistung

Klinikleiter Ingo W. Paeske zögerte deshalb nicht lange, als er von der Möglichkeit erfuhr, das Trikotsponsoring der Westfalia beim DFB-Pokal auf ebay zu ersteigern. "Westfalia Herne ist ein Traditionsverein, der sich den Weg in den DFB-Pokal mit großer Leistung hart erkämpft hat", erläutert Paeske die Gründe des Engagements. Was als Spaß im Internet begann, soll eine Perspektive bekommen. Paeske sieht im Engagement der Clinic den Beginn einer längerfristigen Kooperation. Nicht nur Bundesligagrößen aus der Nachbarstadt, auch die Kicker von Westfalia Herne sollen in Zukunft von dem KnowHow der Haranni-Zahnmediziner profitieren, zum Beispiel durch medizinische Leistungschecks. "Ein Win-Win für beide Seiten" nennt Paeske die Aktion und träumt schon vom Endspiel in Berlin: "Schalke gegen Westfalia - das wäre einfach optimal."

Mehr Infos:

www.haranni-clinic.de
 

ERZGEBIRGE AUE: Hernes DFB-Pokal-Gegner im Portrait
 

03.09.2006



Vorstand, Verwaltungsrat und alle weiteren ehrenamtlichen Mitarbeiter des SC Westfalia rühren seit Wochen die Werbetrommel für das Sportereignis des Jahres in Herne. Mehr als 2.500 Karten sind im Vorverkauf für das DFB-Pokalspiel gegen den Zweit-Bundesligisten Erzgebirge Aue bereits abgesetzt worden. Zudem soll die voraussichtlich schon am kommenden Mittwoch erscheinende Sonderausgabe der Stadionzeitung „SCW Report“ mit der Rekordauflage von 22.000 Exemplaren (!) in Herne und der näheren Umgebung Interesse für das fußballerische Highlight wecken. Eines ist klar: Soll am kommenden Samstag (9. September, 14 Uhr) die große Pokal-Sensation gelingen, muss ganz Herne hinter der Westfalia stehen. Ein hohes Zuschaueraufkommen schon am Sonntag bei der „Generalprobe“ im Meisterschaftsspiel gegen den VfL Bochum II (Anstoß 15 Uhr) könnte einen wichtigen Impuls geben, denn dann wird Aues Trainer Gerd Schädlich höchstpersönlich im Stadion am Schloss Strünkede zu Gast sein, um seinen Pokalgegner unter die Lupe zu nehmen. Man kennt es schließlich nicht erst seit den TV-Übertragungen von Pokal-Begegnungen des FC St. Pauli am Hamburger Millerntor: Eine große Kulisse, die den heimischen Außenseiter nach vorne peitscht und zu Höchstleistungen animiert, ist noch immer das beste „Gegengift“ gegen die spielerische Überlegenheit einer höherklassigen Profi-Mannschaft.


Die Mannschaft des FC Erzgebirge Aue                                     Bildquelle: www.fc-erzgebirge.de

Doch auf welche Mannschaft trifft der SCW in seinem ersten Pflichtspiel gegen einen Verein aus der ehemaligen DDR eigentlich? Anno 1957 trugen die Schlossherren schon einmal ein Freundschaftsspiel bei Rotation Leipzig aus, in Pokal oder Meisterschaft ist es allerdings noch nie zu einem Ost-West-Duell mit Herner Beteiligung gekommen. Auch wenn dieser Umstand sechzehn Jahre nach Mauerfall und Wiedervereinigung natürlich nur noch als interessante Randnotiz herhalten kann, so gibt er dem Pokalduell dennoch eine besondere Note. Hier nun also ein kleiner Überblick über die Historie des FC Erzgebirge Aue:

Aufbau in kleinen Schritten

Mit dem Namen Erzgebirge Aue verbinden die Freunde des runden Leders im Westen gemeinhin nicht unbedingt Titel, Tore und Triumphe, sondern eher den kurzzeitigen Aufschwung eines Provinzvereins ohne große Vergangenheit. Doch diese Einschätzung ist falsch, wie ein Blick in die Fußball-Geschichte verrät. Der Club verfügt sehr wohl über eine gewisse Tradition, einschränkend muss man allerdings hinzufügen, dass es den Anhängern nicht leicht gemacht wurde, sich den jeweils aktuellen Vereinsnamen zu merken, denn dieser wechselte im Laufe der Zeit häufiger als der Trikotsponsor eines heutigen Bundesligisten.

Auch in Aue, einer heute lediglich 19.000 Einwohner zählenden Kreisstadt im Westerzgebirge, begann das Ballsport-Zeitalter Anfang des 20. Jahrhunderts. Mehrere kleine Vereine wie die Alemannia oder der SV Aue prägten das sportliche Geschehen der Region. Als im Jahre 1928 das 29.000 Quadratmeter große „Städtische Stadion“ errichtet wurde, gab dies den Fußballspielern der Stadt einen ersten Schub. Der Zweite Weltkrieg machte allerdings vieles zunichte, was zuvor mühsam aufgebaut wurde, und so gründeten sich im Jahre 1946 viele Vereine neu. Dazu gehörte auch die Sportgemeinschaft Aue, die sich 1948 in die Betriebssportgemeinschaft Pneumatik Aue umwandelte. Als 1949 mit der SDAG Wismut das größte Unternehmen des Erzgebirges die Trägerschaft für den Verein übernahm, ging es mit dem Club unter dem Namen Zentra Wismut Aue steil bergauf. Da die Sportstätte dank stetig steigenden Zuschauerzuspruchs langsam aus allen Nähten platzte, wurde 1950 in rekordverdächtiger viermonatiger Bauzeit ein neues Stadion mit 22.000 Sitzplätzen errichtet, in dem, nach dem damaligen DDR-Ministerpräsidenten Otto Grotewohl benannt, fortan neben DDR-Länderspielen auch Leichtathletik-Länderkämpfe ausgetragen wurden.

Gemeinsame Glanzzeit in den fünfziger Jahren

1951 stieg Wismut Aue in die DDR-Oberliga auf, also drei Jahre, bevor sich die Herner Westfalia mit dem Aufstieg in die Oberliga West ebenfalls einen Platz in der höchsten Spielklasse sichern konnte. Im ersten Jahr erreichte man einen guten siebten Rang, in ihrer zweiten Oberliga-Saison drehten die Wismut-Kicker dann richtig auf. Erst eine 2:3-Niederlage nach Verlängerung im Entscheidungsspiel gegen Dynamo Dresden verhinderte den Meistertitel. Auch 1954/55, ab sofort unter dem Namen SC Wismut Karl-Marx-Stadt, langte es nur zur Vize-Meisterschaft, aber als Trost kürte man sich in dieser Spielzeit erstmalig zum DDR-Pokalsieger. Wismut war nun ein Sieger-Team, das gestärkt in die Saison 1955/56 ging und prompt auch in der Meisterschaft triumphierte. Einmal in Fahrt gekommen, ließ sich der SC in den Jahren 1957 und 1959 erneut von niemandem aufhalten und gewann verdientermaßen seinen zweiten und dritten Meister-Titel. Bekanntlich setzte Westfalia Herne Ende der fünfziger Jahre unter Trainer Fritz Langner ebenfalls zum Höhenflug an und feierte 1959 mit dem Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. Wismut setzte mit drei Teilnahmen am Europapokal der Landesmeister noch weitere Duftmarken in der Welt des Fußballs. Herausragende Akteure in dieser Epoche waren Spieler wie Willi Tröger, Heinz Satrapa, Bringfried Müller oder Armin Günther.

Stillstand auf gehobenem Niveau

Zwar konnte der Verein, der sich 1963 in BSG Wismut Aue umbenannte, in der Folgezeit nie mehr an diese Glanzzeit anknüpfen (noch eine Parallele zur Herner Westfalia...), aber bis zum Jahre 1990 verteidigten die Veilchen - die heutigen Vereinsfarben Lila und Weiß trägt man seit 1966 - ihren Status der Erstklassigkeit mit unglaublicher Hartnäckigkeit. 1975 und 1981 gelang der Klassenerhalt nur dank fremder Schützenhilfe, aber ähnlich wie im Westen seinerzeit der VfL Bochum schienen die Betriebssportler unabsteigbar zu sein. Mitte der achtziger Jahre ging es kurzzeitig sogar wieder bergauf, und so bescherten zwei vierte Plätze dem Verein 1985 und 1987 jeweils die Teilnahme am UEFA-Cup. Im Sommer 1990, nur wenige Monate vor der offiziellen Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten, war sowohl im Westen als auch im Osten Schluss mit einer jahrzehntelangen Serie. Während die Herner Westfalia aus der Oberliga Westfalen abstieg und damit zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte nur noch viertklassig war, erwischte es in der letzten Saison der DDR-Oberliga auch Wismut Aue.

Erfolgreicher Neubeginn im DFB-Ligabetrieb

Nach dem Abstieg in die Zweitklassigkeit – man firmierte jetzt als FC Wismut Aue - folgte 1991 die bittere Erkenntnis, bedingt durch die Eingliederung in die Ligenstruktur des DFB plötzlich nur noch drittklassig zu sein. Auch unter einem bekannten West-Trainer wie Klaus Toppmöller gelang 1992 der ersehnte Aufstieg in die 2. Bundesliga nicht, immerhin aber die noch heute gültige Umbenennung in FC Erzgebirge Aue (das Otto-Grotewohl-Stadion heißt seitdem Erzgebirgsstadion). Rang drei reichte in der Saison 1993/94, um die Qualifikation für die neu installierte Regionalliga Nordost zu schaffen, in der man sich in den folgenden Jahren stets im oberen Tabellendrittel behaupten konnte. 1997 verpasste man als Zweiter hinter Energie Cottbus den Aufstieg in die 2. Bundesliga nur knapp.

Mit Gerd Schädlich, der den Verein 1999 übernahm, fanden die Verantwortlichen endlich einen Trainer, der über das Sieger-Gen verfügte. Er führte Aue im Jahre 2000 prompt zum ersten Gewinn des Sachsenpokals, und in der Meisterschaft qualifizierte sich das Team als Dritter für die künftig nur noch zweigeteilte neue Regionalliga. In den Jahren 2001 und 2002 machten die Schädlich-Schützlinge den Titel-Hattrick im Sachsenpokal perfekt, und zur Überraschung aller Experten gelang 2003 nach zwei vorangegangenen Mittelfeldplatzierungen als Meister der Regionalliga Nord der Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Auf Anhieb eine feste Größe in der 2. Bundesliga

Zunächst als Tabellen-Achter und dann zweimal hintereinander als Siebter bewies Erzgebirge Aue selbst im Profi-Bereich seine Klasse, die sich auch in der internationalen Erfahrung zahlreicher Akteure widerspiegelt. Mit Andrzej Juskowiak (39 A-Länderspiele für Polen), Miso Brecko (6A für Slowenien), Richard Dostalek (5 A für Tschechien), Tomasz Kos (3 A für Polen), Russi Petkov (2 A für Bulgarien) und David Siradze (2 A für Georgien) tummeln sich sage und schreibe sechs Nationalspieler im Aufgebot der Lila-Weißen, mit Tomasz Bobel, Uwe Ehlers, René Trehkopf, Tom Geißler, Daniel Jungwirth, Christian Lenze und Hendrik Liebers zudem zahlreiche weitere Kicker mit Erstligaerfahrung. Bekanntester Auer Spieler ist natürlich Andrzej Juskowiak. Der 35-Jährige hat in Diensten von Borussia Mönchengladbach, VfL Wolfsburg, Energie Cottbus, Olympiakos Piräus und Sporting Lissabon für manche Unruhe im gegnerischen Strafraum gesorgt und strahlt noch immer Torgefahr aus. So sorgte er am 1. Spieltag der noch jungen Saison 2006/07 mit seinem Kopfballtreffer zum 1:0 gegen die Spvgg. Unterhaching für einen gelungenen Auftakt. Bei der anschließenden 0:1-Niederlage im Ost-Derby bei Hansa Rostock zeigten die Erzgebirger vor allem im Spiel nach vorne Schwächen und verloren letztlich verdient. Auch in Duisburg musste man sich – übrigens vor den Augen der versammelten Mannschaft des SC Westfalia – mit 2:4 geschlagen geben. Dennoch zeichnet sich schon jetzt ab, dass Gerd Schädlich wohl auch im achten Trainerjahr in Aue keine Probleme haben wird, mit seinem Team am Ende einen gesicherten Mittelfeldplatz zu erreichen.
 

Neue Pokal-Hymne des SCW wird Freitag an ungewöhnlichem Ort live vorgestellt +++ Ebay-Auktion erfolgreich angelaufen
 

29.08.2006



Ein Besuch der HEM-Tankstelle an der Bochumer Straße lohnt sich übrigens am Freitag, 1. September, ganz besonders. Ab 20 Uhr lädt Tankstellen-Pächter Telkemeyer gemeinsam mit dem SCW zu einer wahrlich nicht alltäglichen Performance ein. Trio Poseidon, die „Haus- und Hofband“ des Clubs, hat sich nicht auf den Lorbeeren ausgeruht, die der Gruppe nach Erstellung des Westfalia-Hits „Herne ist die geilste Club die Welt“ zuteil wurden, sondern rechtzeitig zum großen Event in den Herner Highway Studios eine neue Pokal-Hymne mit dem Titel „Herne ist dabei“ produziert.


Trio Poseidon präsentiert den neuen "SCW-Pokalspiel-Hit"

Auf einer kleinen Bühne werden die jungen Musiker die Songs live bei HEM präsentieren. Doch nicht nur das. Auch die Spieler des SC Westfalia haben sich angekündigt, um den Fans anschließend für einen Plausch zur Verfügung zu stehen. Darüber hinaus wird das offizielle Pokal-Motto auf extra angefertigten T-Shirts vorgestellt. Zu diesem Zweck „reist“ der SCW-Fan-Shop mit den neuen Motto-Shirts im Gepäck an.

Am Freitagabend endet um 22.06 Uhr auch die vor einer Woche gestartete Ebay-Auktion, mit der Westfalia Herne die Trikotwerbung für das Pokalspiel gegen Erzgebirge Aue meistbietend versteigert. Bereits am Sonntag wurde von einem Interessenten die Marke von 2.000 Euro geknackt, man darf also gespannt sein, welches Unternehmen am Ende die Nase vorn haben wird. Die Auktion ist über folgenden Link zu erreichen: 

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=230021599048
 

Schon 2.500 Pokal-Karten im Vorverkauf abgesetzt +++ Auch WDR 2 berichtet live vom Schloss
 

29.08.2006



Zwar heißt der Gegner nicht Bayern, Bremen, Schalke oder Dortmund – 27 Jahre Enthaltsamkeit haben die Herner Fans dennoch so richtig scharf gemacht auf den ersten DFB-Pokal-Auftritt der Westfalia seit 1979. Es wird in diesem Jahr sicherlich das größte Sportereignis auf Herner Boden sein, wenn der SCW sich am Samstag, 9. September, ab 14 Uhr in der 1. Hauptrunde mit dem Zweit-Bundesligisten Erzgebirge Aue misst. Eine entsprechende mediale Würdigung ist sicher: Neben dem MDR-Fernsehen, das eine rund fünfzehnminütige Zusammenfassung der Partie in der Sendung „Sport im Osten“ ausstrahlen will, hat sich mittlerweile auch der Radiosender WDR 2 angekündigt, um live vom Schloss Strünkede zu berichten.

Auch der lokale Radiosender Herne 90acht wird dafür sorgen, dass die Hörer nichts verpassen. Reporter Mathias Gerth wird am 9. September in einer Sondersendung live aus dem Stadion am Schloss Strünkede berichten. Radio Herne 90acht berichtet auch ausführlich über die Vorbereitungen auf dieses Spiel.

Fehlt also als festlicher Rahmen nur noch eine stattliche Zuschauerkulisse – und die scheint nach den bisherigen Vorverkaufszahlen ebenfalls gewiss zu sein. Pächter Frank Telkemeyer von der Herner HEM-Tankstelle an der Bochumer Straße konnte am vergangenen Samstag Eintrittskarte Nummer 2.500 an den Mann bringen – und staunte nicht schlecht, als sich der Käufer als echter „Insider“ entpuppte. So handelte es sich bei dem Abnehmer um den ehemaligen SCW-Fußballer Michael Heikhaus, der Ende der 80er Jahre für den Verein spielte. Als 2.500ster Kunde musste er letztlich nicht einmal seine Geldbörse zücken, denn in Absprache mit dem Club gab es das „Jubiläums“-Ticket kostenlos – und einen Fan-Schal obendrein.

Die meisten Karten wurden nach Auskunft des Vereins für die Tribüne erworben. Da hierfür insgesamt nur 2.800 Tickets zur Verfügung stehen, appelliert der SC Westfalia nochmals an alle Interessierten, sich möglichst im Vorverkauf mit Karten einzudecken.
 

SCW startet große Ebay-Auktion anlässlich des DFB-Pokalschlagers gegen Erzgebirge Aue: Wer möchte sein Unternehmen werbewirksam bundesweit ins Rampenlicht rücken?
 

23.08.2006



Seit dem späten Dienstagabend wartet Fußball-Oberligist Westfalia Herne zudem mit einer außergewöhnlichen Ebay-Auktion auf. Über den Link http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=230021599048 wendet sich der Traditionsverein an interessierte Unternehmer, die dort nach Beendigung der Auktion (Freitag, 1. September, 22.06 Uhr) bei erfolgreichem Höchstgebot das Recht erwerben, im Spiel gegen den dreifachen DDR-Meister und mehrfachen Europapokal-Teilnehmer Aue auf den Trikots des SCW für das eigene Unternehmen zu werben.

Der Auktionsgewinner wird im Rahmen einer Pressekonferenz öffentlich präsentiert, darf sich also bereits im Vorfeld der Partie einer enormen Werbewirksamkeit sicher sein. Da der MDR im Rahmen seiner Sendung „Sport im Osten“ eine rund fünfzehnminütige Zusammenfassung des Pokalspiels ausstrahlen möchte, kann der Trikotsponsor des Tages in Kombination mit der Berichterstattung auch in der überregionalen Presse von einer bundesweiten Medien-Präsenz profitieren.

Weitere Informationen sind unter dem oben angegebenen Link abrufbar.

Da die Anzahl der Tribünen-Karten auf 2.800 limitiert ist, empfehlen die Verantwortlichen des SCW in Anbetracht der bisherigen Verkaufszahlen, sich unbedingt im Vorverkauf mit Eintrittskarten zu versorgen. Dies ist entweder online möglich (nur Vollzahler), aber auch montags bis freitags von 18 bis 19 Uhr im SCW-Clubhaus im Stadion sowie während der normalen Geschäftszeiten bei Salon Driemler (Bahnhofstraße 106), Uhren Stegemann (Mont-Cenis-Straße 289), den Herner Sonntagsnachrichten (Behrensstraße 10), bei Sportinho Sport (Roonstraße 23), in den Gaststätten Nils (Freiligrathstraße 21) und Ritterstuben (Kaiserstraße 101) sowie an den beiden HEM-Tankstellen (Sodinger Straße 18, Bochumer Straße 110).

Die Tribünen-Karten kosten jeweils 15 Euro (Vollzahler) bzw. 12 Euro (Teilzahler), Stehplatz-Tickets sind für neun bzw. sechs Euro erhältlich.
 
 

Stadion-Sonderheft in fünfstelliger Auflage geplant
 

23.08.2006



Das DFB-Pokalspiel des SC Westfalia 04 gegen den Zweit-Bundesligisten Erzgebirge Aue rückt immer näher (Samstag, 9. September, 14 Uhr), und damit wächst bei Fans und Vereinsoffiziellen auch die Vorfreude auf das wohl größte sportliche Ereignis in der Geschichte des SCW seit 27 Jahren. Im Stadion am Schloss Strünkede laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, aber auch abseits des Herner „WM-Rasens“ wird eifrig gewerkelt.

So arbeiten der Historiker und Vereins-Chronist Ralf Piorr, Pressesprecher Ralf Jelitto, Stadionsprecher Klaus Wissing und mehrere SCW-Verwaltungsratsmitglieder (u.a. Georg Ortmann, Bernd Faust, Ralf Cremer) derzeit an einem umfangreichen Stadion-Sonderheft, das die Herner Bevölkerung in farbiger Aufmachung und in einer fünfstelligen (!) Auflage auf den ersten offiziellen „Ost-West-Vergleich“ im Fußball auf Herner Boden einstimmen soll.
 
 

SCW startet nun auch Online-Verkauf der begehrten Pokal-Tickets gegen Erzgebirge Aue +++ MDR plant längere Berichterstattung
 

18.08.2006



Für den mit Spannung erwarteten Auftritt des SC Westfalia in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals hat der Verein nun auch einen Online-Verkauf der Tickets gestartet. Auf der offiziellen Vereins-Homepage www.westfalia-herne.de können unter der Rubrik „DFB-Pokal-Karten“ ab sofort Vollzahlerkarten (Tribüne 15 Euro, Stehplatz 9 Euro) gegen Vorkasse (Überweisung des Eintrittspreises plus 1,10 Euro Portokosten) bestellt werden.

Eintrittskarten können natürlich auch weiterhin am Sonntag während des Spiels im Stadion erworben werden sowie während der Geschäftszeiten bei Salon Driemler (Bahnhofstraße 106), Uhren Stegemann (Mont-Cenis-Straße 289), den Herner Sonntagsnachrichten (Behrensstraße 10), bei Sportinho Sport (Roonstraße 23), in den Gaststätten Nils (Freiligrathstraße 21) und Ritterstuben (Kaiserstraße 101) sowie an den beiden HEM-Tankstellen (Sodinger Straße 18, Bochumer Straße 110).

Aus dem Erzgebirge hat sich bisher eine rund 200-köpfige Fan-Schar angekündigt. Man darf gespannt sein, wie viele Gästefans insgesamt die weite Reise ins Ruhrgebiet antreten werden. Als sicher gilt, dass es im Fernsehen bundesweit Ausschnitte von der Begegnung geben wird. Wie der MDR im Vorfeld gegenüber Offiziellen des SCW verlauten ließ, erwägt man sogar eine bis zu 15-minütige Zusammenfassung des Spiels in der Sendung „Sport im Osten“.
 

SCW mit Optimismus gegen Bielefeld II +++ Terminverschiebungen im Ligabetrieb
 

18.08.2006

Nach einer überaus erfolgreichen Vorbereitung, gekrönt vom erneuten Gewinn des Cranger-Kirmes-Cups, ist die Herner Westfalia durchwachsen in die neue Saison gestartet. Zwar kann Trainer Frank Schulz mit dem 2:2 im Revierderby bei der Spvgg. Erkenschwick zum Auftakt sicherlich sehr gut leben, doch die deprimierende 1:7-Pleite gegen den Regionalligisten Borussia Dortmund II in der 1. Runde des Westfalenpokals hat natürlich weh getan. Der große Pokal-Traum, der den SCW während der gesamten letzten Saison positiv begleitete, ist in dieser Saison damit schon frühzeitig geplatzt.

Nach einer intensiven Aussprache am Mittwochabend, in der Fehler schonungslos aufgedeckt und analysiert wurden, gehen Spieler und Trainer mit berechtigtem Optimismus in das 1. Oberliga-Heimspiel am Sonntag gegen die Zweitvertretung des Bundesligisten DSC Arminia Bielefeld (15 Uhr, Stadion am Schloss Strünkede). Zwar ist durchaus möglich, dass Gäste-Trainer Dr. Jörg Weber – in der letzten Spielzeit noch in Diensten des FC Gütersloh 2000 – den einen oder anderen Spieler aus Thomas von Heesens Bundesliga-Kader in sein Team einbauen wird, doch das dürfte die Schlossherren eher noch beflügeln in ihrem Unterfangen, sich für die am Dienstag erlittene Schmach zu rehabilitieren.

Im Anschluss an diese Partie ergeben sich für den SCW einige Terminverschiebungen im Ligabetrieb. So findet die nächste Auswärtsbegegnung in Emsdetten bereits am Samstag, den 26. August (15 Uhr), statt – übrigens auf Wunsch des SC Westfalia. Das Team möchte tags darauf in Duisburg gemeinsam Pokalgegner Erzgebirge Aue bei dessen Zweitliga-Auftritt gegen den MSV unter die Lupe nehmen.

Der Herner Pokalhit am 9. September ist auch der Grund, weshalb das Auswärtsspiel beim SC Verl erst am Mittwoch, den 13. September (18.30 Uhr) stattfinden kann. Die Begegnung beim Top-Favoriten Preußen Münster wurde indes um einen Tag auf Samstag, den 21. Oktober (15 Uhr), vorverlegt.

Noch keinen Termin gibt es derzeit für den ersten Auftritt der Schulz-Elf im diesjährigen Kreispokal. Nach einem Freilos in der 1. Runde muss der SCW nun beim B-Ligisten Borussia Pantringshof antreten.
 

DFB legt Spieltermin für die 1. Pokal-Hauptrunde fest – SCW empfängt Aue samstags +++ Vorverkauf für Hernes größten Pokalfight seit 27 Jahren startet am Samstag +++ Infostand auf der Bahnhofstraße stimmt auf Saisonbeginn ein
 

11.08.2006

Es ist soweit! Am frühen Mittwochabend hat der DFB die Ansetzungen für die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal bekannt gegeben. Der SC Westfalia empfängt den Zweit-Bundesligisten Erzgebirge Aue, in dessen Kader sich immerhin sechs Nationalspieler u.a. aus Tschechien und Polen tummeln, am Samstag, den 9. September, ab 15 Uhr am Herner Schloss Strünkede zum großen Pokal-Fight.

Zwar befanden sich im Lostopf durchaus attraktivere Gegner, doch Trainer Frank Schulz und seine Mannen wollen vor einer hoffentlich stattlichen Kulisse alles daran setzen, um die Sensation zu schaffen und in die 2. Hauptrunde einzuziehen – in der Hoffnung, so vielleicht doch noch auf Bayern, Bremen oder Schalke treffen zu können.

Um lange Wartezeiten an der Kasse zu vermeiden, startet der SCW am Samstag den Vorverkauf für die Partie gegen den dreifachen DDR-Meister und mehrfachen Europapokal-Teilnehmer Aue. Tickets können bei

  • Salon Driemler (Bahnhofstraße 106)
  • Uhren Stegemann (Mont-Cenis-Straße 289)
  • den Herner Sonntagsnachrichten (Behrensstraße 10),
  • bei Sportinho Sport (Roonstraße 23),
  • in den Gaststätten Nils (Freiligrathstraße 21) und
  • Ritterstuben (Kaiserstraße 101)
  • sowie an den beiden HEM-Tankstellen (Sodinger Straße 18, Bochumer Straße 110) erworben werden.

Der Preis für Vollzahler beträgt pro Ticket 15 Euro (Tribüne) bzw. 9 Euro (Stehplatz), ermäßigte Karten kosten 12 Euro (Tribüne) bzw. 6 Euro (Stehplatz).

Um die Herner Bevölkerung auf die am Sonntag mit dem Revierschlager bei der Spvgg. Erkenschwick beginnende Oberliga-Saison einzustimmen, richten Verwaltungsrat und Fan-Club des SC Westfalia am Samstag einen Info-Stand auf der Bahnhofstraße ein. Ab 10.30 Uhr können dort zum einen die ersten Tickets für das DFB-Pokalspiel gegen Aue erworben werden, zum anderen aber auch zahlreiche Fan-Artikel. Darüber hinaus haben sich einige Spieler aus dem SCW-Kader angekündigt, um Fragen der Fans zu beantworten.

Nach dem Sonntags-Derby am Stimberg bleibt den Schloss-Herren keine Zeit zum Durchschnaufen, denn schon am Dienstag, den 15. August, muss sich die Schulz-Elf in der 1. Runde des Westfalen-Pokals ab 18 Uhr daheim gegen den Regionalligisten Borussia Dortmund II durchsetzen, um den Traum von der Titelverteidigung nicht vorzeitig begraben zu können.

 

SCW-Spieler am Donnerstag beim Fußball-Tag am Steinmeister Bierpavillon auf Crange – Verlosung der allerersten Eintrittskarte für das Pokal-Spiel gegen Aue
 

09.08.2006

Am Donnerstag ab 20.30 Uhr präsentiert sich ein Teil des SC Westfalia-Kaders beim Fußball-Tag am Kult-Bierstand „Steinmeister“. In einem Interview stellen sich dann Co-Trainer Charly Neumann, der sportliche Teamkoordinator Andre Dohm, Hasan Sürgit, sowie Neuverpflichtung Tim Gebauer den sportlichen Fragen eines Moderators.
Hinsichtlich des am Sonntag bevorstehenden Saisonstarts gegen die Spvgg Erkenschwick, sowie des am Dienstag den 15. August stattfindende Pokal-Spiel gegen den Regionalligisten BVB II wird es sicherlich auch einige Neuigkeiten zur 1. Hauptrunde des DFB-Pokals mit SCW- Beteiligung geben. Direkt vor Ort wird dann am morgigen Abend die allererste Eintrittskarte (Ehrenkarte) für den 9. bzw. 10. September verlost.
Wer daran interessiert ist, sollte sich über das Gesamtalter der interviewten Spieler schlau machen. Kleiner Tipp: Die Website weiß mehr!

Besonderes Highlight, an dem zur Zeit noch gebastelt wird, soll der Live- Auftritt des TRIO POSEIDON´s mit der SCW-Hymne „Herne is die geilste Club die Welt“ sein.
 

Spitzenspiel der 1. Runde im Westfalenpokal neu terminiert
 

04.08.2006

Für den SC Westfalia wird es langsam wieder ernst. Nicht nur der Meisterschaftsstart mit dem immergrünen Revierderby bei der Spvgg. Erkenschwick (Sonntag, 13. August), rückt näher, sondern auch der Start in die Pokalwettbewerbe.

Glücksgöttin Fortuna hatte es wahrlich nicht gut gemeint mit dem SCW. Statt mit einem Hammergegner der Größenordnung Bayern, Bremen oder Schalke muss die Schulz-Elf am zweiten September-Wochenende in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals mit Erzgebirge Aue vorlieb nehmen, während man im Westfalenpokal auf dem Weg zur Titelverteidigung mit dem Regionalligisten Borussia Dortmund II gleich den dicksten Brocken aus dem Weg räumen muss.

Schwarzmaler haben bei den Blau-Weißen derzeit allerdings den falschen Farbtopf gewählt, denn rund ums Schloss blickt man den beiden Aufgaben immer optimistischer entgegen. Zwar verbindet man mit dem Erzgebirge allgemein eher fußballerisches Ödland, aber vor seiner Umbenennung konnte Wismut Aue immerhin drei DDR-Meistertitel feiern, nahm ebenso oft am Europapokal der Landesmeister und zudem in zwei Spielzeiten am UEFA-Cup teil. Aktuell tummeln sich sage und schreibe sechs Nationalspieler im Kader von Trainer Gerd Schädlich, und diese stammen immerhin aus Tschechien, Polen, Bulgarien, Slowenien und Georgien. Freilich hätte man in Herne gerne einen Makaay, Klose oder Lincoln bewundert, aber auch ein Andrzej Juskowiak (u.a. Gladbach, Wolfsburg, Olympiakos Piräus, Sporting Lissabon) ist sicherlich nicht zu verachten. Zudem besteht gegen Aue zumindest eine minimale Chance auf eine Pokalsensation, und dann würden die Karten (bzw. Lose) in der 2. Hauptrunde noch einmal ganz neu gemischt. Also, alles nur eine Frage der Sichtweise…

Nur wenige Wochen, nachdem Dortmunder Hooligans in Herne wüteten, muss sich der SCW im Westfalenpokal erneut mit der Zweitvertretung des BVB messen. Diese sportlich reizvolle, aber ebenso brisante Partie wird am Dienstag, den 15. August, um 19 Uhr im Stadion am Schloss Strünkede angepfiffen. Ursprünglich sollte dieser Pokalknüller laut Rahmenterminplan bereits am 6. August ausgetragen werden, aber da Dortmund am Freitagabend mit einem Heimspiel gegen Kickers Emden die neue Regionalliga-Saison eröffnet und der SC Westfalia am Samstag in der Finalrunde des Cranger Kirmes Cup aktiv ist, einigten sich die Verantwortlichen beider Vereine am Dienstagabend auf eine Verlegung des Gipfeltreffens.
 

Krombacher-Pokal: SCW gegen Amateure des BVB
 

18.07.2006

Auch bei der gestrigen Auslosung des Krombacher-Pokals hatte der SCW kein Losglück, denn man startet direkt mit einem Heimspiel gegen die Amateure von Borussia Dortmund, womit man den einzigen Regionalligist der Regionalgruppe 3, in der sich der SCW zunächst befindet, zugelost bekam. Laut FLVW soll die Partie am 6. August im Stadion am Schloss Strünkede stattfinden.
Erst im letzten Spiel der abgelaufenen Oberliga-Saison spielte der SCW gegen die Amateure des BVB und konnte dank eines Treffers von Mykola Makarchuk ein 1:1-Unentschieden erzielen. Überschattet wurde die Partie damals jedoch von randalierenden Dortmunder Hooligans.
 

SCW am Samstag gegen Nordrhein Oberligisten Schwarz-Weiß-Essen +++ Verein schenkt Neu-Mitgliedern Eintrittskarte für das DFB-Pokal-Spiel
 

14.07.2006

Am Samstag, um 17.00 Uhr startet ein weiteres Vorbereitungs-Spiel gegen den Oberligisten ETB Schwarz-Weiß-Essen, der direkt nach gestartetem Trainingsauftakt vor zwei Wochen einen starken Gegner empfing: Gegen den Aufsteiger der 2. Bundesliga Rot-Weiß Essen verlor man zwar mit 0:2, zeigte sich aber vor 950 Zuschauern ambitioniert und leidenschaftlich.

Mit Christian Petereit aus der zweiten Mannschaft von Schalke 04 hat man sich zusätzlich hochkarätig verstärkt. Zusätzlich wird man mit Keeper Marcel Johns auch einen alten Bekannten der SCW-Jugend wieder sehen können. Der Eintrittspreis beträgt 3 Euro bei freier Platzwahl.

Eine weitere Verstärkung des Gesamtvereins soll in Form einer Mitglieder-Offensive am Wochenende stattfinden. Als besonderes Bonbon bietet der Verein jedem der am Samstag oder Sonntag Mitglied der Fußballabteilung wird eine Eintrittskarte für das kommende DFB-Pokalspiel. Bei einem Jahresmitgliedsbeitrag von 74 Euro kann jeder bereits ca. 20 Euro sparen. Hinzu kommt, dass jedes Mitglied Teilzahler wird und somit weitere 40 Prozent Vergünstigung erhält. Außerdem berechtigt der Mitgliedsausweis zu vielen Rabatten in Geschäften in und um Herne.

 

Sonntag fiebert der SCW im Stadion der Pokalauslosung in der ARD Sportschau entgegen +++ Fan-Tag im Stadion +++ Mannschaft kickt gegen Fans
 

12.07.2006

Wie heißt es so schön in Grönemeyers WM-Song „Zeit, dass sich was dreht“. Zeit nun endlich auch, dass sich die 64 Kugeln zur Auslosung der ersten DFB-Pokalrunde drehen, um endlich die Spannung aller SCW-Fans, hinsichtlich des zu erwartenden Bundesligisten, zu lösen.

„Suche Karten für das Spiel SCW gegen FC Bayern München“: So oder ähnlich könnten am Sonntagabend gegen 18.30 Uhr die ersten Anfragen für das Spiel des SCW am 9./10. September lauten.


SCW-Fans in froher Erwartung auf die DFB-Pokalauslosung

Um die Zeit vor der Auslosung sinnvoll zu füllen, laden der SCW-Fan-Club und der Verwaltungsrat Sonntag ab 13.00 Uhr zum 1. Fan-Tag ein und sprechen hiermit vor allem diejenigen an, die bisher immer Fan und/oder Mitglied werden wollten. Am Samstag, 15.07. und Sonntag 16.07. besteht die Möglichkeit zu interessanten Konditionen Mitglied zu werden. Zusätzlich werden an beiden Tagen Dauerkarten für die Saison 2006/2007 zu erwerben sein.

Sonntags ab 17.00 Uhr wird dann gemeinsam mit Fans, Trainer und Mannschaft an mehreren Fernsehern der Auslosung entgegen gefiebert und anschließend per Mikro diskutiert. Für das leibliche Wohl ist ausreichend gesorgt.

Des weiteren ertönt am Sonntag um 14.00 Uhr der Anpfiff zum traditionellen Fußball-Spiel „Fans gegen den SCW-Kader“. Jeder der einen ganz besonderen Kontakt zur Mannschaft sucht – also hautnahen – sollte an diesem Tag seine Fußball-Schuhe mitbringen. Bereits am Samstag findet im Rahmen der Mannschaftsvorstellung (15.00 Uhr) das Spiel gegen ETB Schwarz-Weiß Essen statt. Anstoß der Partie erfolgt um 17.00 Uhr.

Nach der Zulosung am Sonntag startet der Verein eine offizielle DFB-Pokal-Motto-Suche á la „Wir sind Pokal“. Jeder kann teilnehmen und möchte seinen Slogan schnellstmöglich an die Internetadresse info@westfalia-herne.de senden oder eine Postkarte mit dem Stichwort „Pokal-Motto“ an SC Westfalia 04 Herne e.V., Abteilung Fußball, Postfach 101863, 44608 Herne schicken. Das überzeugendste Motto wird als offizielles Fan-Shirt vorgestellt und in einer 500er Auflage gedruckt, um anschließend in den Verkauf zu gehen. Der kreative Gewinner erhält eine Dauerkarte für die kommende Saison 2006/2007. 

Außerdem wird ein Kamera-Team im Stadion zu Gast sein, um vor und nach der Auslosung Eindrücke und Emotionen festzuhalten. Bei Zulosung eines attraktiven Gegners werden die Bilder tags darauf vom  WDR mit Trainer und Vorstands- Interviews ergänzt und abends im Rahmen der Lokalzeit gesendet.
 

Edin Terzic wechselt zur SG Wattenscheid
 

26.06.2006

Edin Terzic wechselt zur Saison 2006/2007 zum Ligakonkurrenten und Regionalligaabsteiger SG Wattenscheid 09. Laut SGW-Trainer Frank Wagener ist Terzic für die rechte Außenbahn vorgesehen. Edin absolvierte in der abgelaufenen Saison 30 Spiele für den SCW und erzielte dabei 3 Tore. Der SCW wünscht dem Westfalenpokalfinal-Torschützen alles Gute für die Zukunft.
 

Westfalia Herne gibt weitere Neuzugänge bekannt +++ 21-köpfiger SCW-Kader der Spielzeit 2006/2007 ist nun komplett +++ Vorbereitungsplan steht
 

07.06.2006

Westfalia Herne hat nun auch die letzten noch offenen Positionen hinsichtlich der Zusammenstellung des 21-köpfigen Kaders für die Oberliga-Spielzeit 2006/2007 besetzt. Nach den bereits bekannten Verpflichtungen der beiden Abwehrspieler Michael Baum (Vorwärts Kornharpen) und Tim Gebauer (Mengede 08/20), des Mittelfeldspielers Tobias Urban (RW Oberhausen II) und des Stürmers Christian Grüterich (RW Ahlen II), stößt noch ein weiteres Spieler-Quartett zum SCW.

Prominentester Neuzugang ist dabei sicherlich Stephan Dragowich. Der 31-jährige Innenverteidiger kehrt nach drei Jahren bei der SG Wattenscheid 09 zur Westfalia zurück, für die er noch unter seinem alten Namen Stephan Urbainski gespielt hatte. Dragowich konnte sich in der abgelaufenen Rückrunde einen Stammplatz im Regionalliga-Team der 09er erkämpfen und zählte dort zu den Leistungsträgern.

Dominik Behrend stürmt nach vier Jahren beim Landesligisten Mengede 08/20 energischen Schrittes zum SCW. Als Empfehlung kann der 23-Jährige, der sowohl im Angriff als auch im offensiven Mittelfeld einsetzbar ist, in dieser Saison auf 23 Tore verweisen.

Der 19-jährige Torhüter Thorben Gunkel wechselt vom Verbandsligisten TuS Hordel ans Schloss Strünkede und ersetzt somit Andreas Scarale. Mit Christopher Ditterle steht Trainer Frank Schulz künftig jedoch noch ein weiteres Torwart-Talent zur Verfügung. Der 17-Jährige stammt aus der A-Jugend der Westfalia, für die er auch noch ein Jahr lang in der Westfalenliga spielberechtigt ist.

Der SCW-Kader 2006/2007:

Tor:
Bautz, Oliver (25)
Ditterle, Christopher (17, eigene Jugend)
Gunkel, Thorben (19, TuS Hordel)

Abwehr:
Baum, Michael (25, Vorwärts Kornharpen)
Dragowich, Stephan (31, SG Wattenscheid 09)
Gebauer, Tim (21, Mengede 08/20)
Neumann, Michael (37)
Seidel, Norman (21)

Mittelfeld:
Barton, Sven (25)
Cetera, Adrian (25)
Dohm, André (35)
Kohl, Sebastian (19)
Köse, Yakup (23)
Makarchuk, Mykola (23)
Sürgit, Hasan (29)
Tahiri, Arben (26)
Urban, Tobias (24, RW Oberhausen II)

Angriff:
Behrend, Dominik (23, Mengede 08/20)
El-Nounou, Sami (27)
Erzen, Michael (24)
Grüterich, Christian (21, RW Ahlen II)


Darüber hinaus steht nun auch der Vorbereitungsplan des SC Westfalia weitestgehend fest. Trainer Frank Schulz bittet am 3. Juli zur ersten Trainingseinheit und wird die Form seiner Schützlinge in folgenden Testspielen auf Herz und Nieren prüfen:

Samstag, 8. Juli, 15 Uhr: Mengede 08/20 (auswärts)
Dienstag, 11. Juli, 19 Uhr: VfB Speldorf (auswärts)
Samstag, 15. Juli, 17 Uhr: ETB SW Essen (daheim, zuvor Mannschaftsvorstellung)
Sonntag, 16. Juli, 15 Uhr: SSV Hagen (auswärts)
Sonntag, 23. Juli: DSC Wanne-Eickel (Finale Kreispokal)
Mittwoch, 26. Juli: Vorwärts Kornharpen (Cranger-Kirmes-Cup)
Samstag, 29. Juli: Fortuna Herne (auswärts)
Sonntag, 30. Juli: DSC Wanne-Eickel (Cranger-Kirmes-Cup)
Dienstag, 1. August: VfB Hüls (Cranger-Kirmes-Cup)
Donnerstag, 3. August: ggf. Halbfinale Cranger-Kirmes-Cup
Samstag, 5. August: ggf. Finale Cranger-Kirmes-Cup
Sonntag, 6. August: 1. Runde Westfalenpokal
Sonntag, 13. August: 1. Spieltag Oberliga Westfalen
 

 

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