Klassenunterschied kaum zu
sehen
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18.01.06 |
Oberligist Westfalia Herne setzt sich im ersten Testspiel mit 1:0
gegen den Verbandsliga-Spitzenreiter DSC Wanne-Eickel durch
Einen erfolgreichen Testspielauftakt hatten der SC Westfalia Herne
und der DSC Wanne-Eickel, die sich bei Regen auf rutschigem
Kunstrasen an der Forellstraße vor 120 Zuschauern gegenüber standen.
Ein Klassenunterschied wurde beim knappen 1:0 (1:0)-Erfolg der
Platzherren jedoch nur selten sichtbar, obwohl SCW-Coach Frank
Schulz im Gegensatz zu DSC-Teamchef Willi Koppmann aus dem Vollen
schöpfen konnte. Nur die Topstürmer Sami El-Nounou und Michael Erzen
kamen nicht zum Einsatz.
Davon konnte Koppmann nur träumen. Mit elf Feldspielern und einem
Torwart war der Spielraum auf Seiten des Wanners begrenzt. Einige
mussten arbeiten, andere sind noch verletzt, und Christoph
Dannhausen, dessen Wechsel vom SCW zu den Schwarz-Gelben inzwischen
perfekt ist, war noch nicht spielberichtigt. Wer unter diesen
Umständen mit Einbahnstraßenfußball der Strünkeder gerechnet hatte,
wurde eines Besseren belehrt. Zwar zeigten die Gastgeber
zweifelsfrei die reifere Spielanlage, doch der
Verbandsliga-Spitzenreiter hielt mit großem Einsatz dagegen und
hatte gute Chancen.
Der entscheidende Treffer gelang dem SCW nach einem schnellen
Angriff über die rechte Seite. Dort hatte Sven Barton den Turbo
gezündet, ging bis zur Grundlinie durch und bediente Hasan Beganovic
mit einem Rückpass, den der Youngster aus 16 Metern mit einem
Flachschuss unhaltbar unterbrachte (30.). Bis zur Pause vergab der
DSC drei dicke Chancen, und in der 65. Minute wurde Hakan Cimsit
elfmeterreif gehalten, worauf der Schiri den Wanner Stürmer mit Gelb
verwarnte. Beide Trainer zogen ein positives Fazit. "Das Spiel war
fair, es gab keine Rivalitäten, ein schöner Aufgalopp", erklärte
Schulz. "Wir haben gut gearbeitet. Das wird mit Platztraining
belohnt", lobte Koppmann. jes
18.01.2006
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Quelle: WAZ Herne
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