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Westfalia Herne verpasst beim 1:0-Testspielsieg gegen Gladbeck viele
Möglichkeiten. Kombinationsfluss gerät nach zahlreichen
Auswechslungen in der zweiten Halbzeit ins Stocken. Guter Einstand
von Adrian Cetera.
Auch das zweite Testspiel gegen eine Spitzenmannschaft der
Verbandsliga konnte der SC Westfalia mit 1:0 für sich entscheiden.
Bis auf die viel zu magere Torausbeute durfte Frank Schulz recht
zufrieden sein. "In der ersten Halbzeit haben wir schon genau so
gespielt, wie ich mir das vorstelle", sieht der Herner Trainer sein
Team zwei Wochen vor dem ersten Punktspiel auf einem guten Weg.
Auf dem rutschigen, gleichwohl gut bespielbaren Kunstrasen an der
Forellstraße ließen die Herner den Ball von Beginn an prima laufen.
Die Gladbecker, in deren Reihen mit Bahadir Polat und Thorsten
Sievert auch zwei ehemalige Herner stehen, hatten dem
Kombinationsfluss nur wenig entgegenzusetzen. "Ich hatte Gladbeck
schon etwas stärker erwartet", wunderte sich auch Frank Schulz über
die Dominanz seiner Elf. Doch so ansehnlich viele Spielzüge auch
waren, spätestens beim Abschluss haperte es. Ob Sami El-Nounou,
Christian Hallerbach, Mykola Makarchuk oder Debütant Adrian Cetera:
sie alle konnten klare Möglichkeiten nicht nutzen.
Das einzige Tor resultierte aus einem krassen Fehler der
Gäste-Abwehr. Cetera luchste einem Gladbecker den Ball ab, legte
quer auf El-Nounou, und der Torjäger brauchte nur noch den Fuß
hinzuhalten.
In der zweiten Hälfte verflachte die Partie. Zahlreiche Wechsel
störten den Spielfluss, Germania wurde ebenbürtig, ohne klare
Chancen erarbeiten zu können. Sonderlich gefährlich aber waren auch
die nun auf Konter lauernden Herner nicht mehr. wv
SCW: Scarale (65.
Buchholz) - Neumann (46. Dohm) - Kaup (46. Wienroth), Hallerbach
(72. Celik) - Terzic (46. Köse), Barton, Sürgit (70. Kohl),
Makarchuk, Degenhard - El-Nounou (46. Teske), Cetera (46. Beganovic).
22.01.2006
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