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Westfalia Herne bleibt im Testspiel gegen den SC Buer-Hassel noch
vieles schuldig. Schulz: "Eines der schlechtesten Spiele, seit ich
Trainer in Herne bin." Dominik Teske macht auf sich aufmerksam
Der SC Westfalia ist von seiner Normalform noch meilenweit entfernt.
Das gestrige Testspiel gegen den SC Buer-Hassel konnten die
Strünkeder zwar mit 4:1 für sich entscheiden, doch außer den vier
Treffern sah Frank Schulz wenig Positives. "Das war einfach zu
wenig, da muss wesentlich mehr kommen. Für mich war es eines der
schlechtesten Spiele, seit ich in Herne bin", zeigte sich der Coach
mit den Darbietungen ganz und gar nicht einverstanden. "Hinten
standen wir zu weit weg von den Leuten, und dem Mittelfeld ist es
nie gelungen, so etwas wie Spielkultur zu entwickeln."
Die Platzverhältnisse konnte der Oberligist nicht als Entschuldigung
anführen. Der Kunstrasen ließ durchaus mehr zu als das nicklige,
überharte Gestochere, das Mykola Makarchuk mit einer Ampelkarte
bezahlte. Gelungene Aktionen waren rar gesät. Auch die Herner
Führung resultierte nicht aus einem brillanten Angriffszug. Sami
El-Nounou erahnte eine Kopfballrückgabe und nahm dieses Geschenk
dankend an. Kurz darauf war es Andre? Dohm, der mit einem 16m-Volley
auf 2:0 erhöhte.
Nach Wiederbeginn nutzten die Gäste eine von mehreren Chancen zum
Anschlusstor, ehe Dominik Teske zweimal auf sich aufmerksam machte.
Zunächst servierte er das Leder maßgerecht für Hasan Sürgit, dann
besorgte er nach einer schönen Einzelaktion den Endstand. wv
Westfalia Herne SC
Buer-Hassel 4:1 (2:0) Tore: 1:0 (31.) El-Nounou, 2:0 (40.) Dohm, 2:1
(67.), 3:1 (73.) Sürgit, 4:1 (79.) Teske.
SCW: Bautz - Neumann - Wienroth (46. Kaup), Seidel - Barton (72.
Köse), Dohm (46. Terzic), Sürgit (80. Kohl), Tahiri (80. Beganovic),
Degenhard (46. Makarchuk) - El-Nounou (46. Cetera), Erzen (46.
Teske).
12.02.2006
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