|
Zulassungsverfahren hat sich bewährt. Neben dem DSC macht nur
Lippstadt der Kommission Kopfschmerzen.
Nachdem immer wieder Oberligisten während einer Spielzeit insolvent
wurden und den Spielbetrieb vorzeitig einstellten (z.B. BW Post
Recklinghausen), hat der Fußball- und Leichtathletikverband
Westfalen vor einigen Jahren ein Zulassungsverfahren eingeführt, um
die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu prüfen.
Bis zum 15. März müssen alle Oberligisten, bis 30. April alle
Aufstiegsanwärter umfangreiche Unterlagen einreichen, die eine
Kommission unter Leitung des Recklinghäuser Steuerberaters Thomas
Wember prüft und dem VFA zur erstinstanzlichen Entscheidung vorlegt.
Obwohl dieses Verfahren für viel Arbeit und gelgentlich für Ärger
sorgt, hat es sich bislang unbestreitbar bewährt. Vorzeitige Pleiten
hat es seitdem nicht gegeben.
Für die kommende Spielzeit haben übrigens bis auf den DSC
Wanne-Eickel alle Antragsteller die Zulassung in erster Instanz
erhalten, auch der SC Westfalia. Wie die meisten anderen Klubs haben
die Herner die Lizenz "ohne Bedenken" erhalten. "Mit Bedenken"
sprach der VFA den Vereinen SV Emsdetten 05, SV Schermbeck, Vorwärts
Kornharpen, Hammer SpVg und FC Gütersloh 2000 die Zulassung zu. Zur
dritten Kategorie, der "mit erheblichen bedenken", gehört diesmal
nur der SV Lippstadt 08. wv
30.05.2006
|