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Westfalia-Chef: "Nach
zwölf Jahren ist es jetzt genug." Hinter den Kulissen wird
gearbeitet.Trainer Frank Schulz wünscht sich Ruhe im Verein.
"Die
Jahreshauptversammlung SC Westfalia Herne 04 findet am Freitag, 13.
April, um 19.30 Uhr im Sportjugendhaus Westring, gegenüber dem
Clubhaus statt. Der bisherige Vorstand steht für eine Neuwahl nicht
mehr zur Verfügung. Neu gewählt werden also der Vorstand, der
Verwaltungsrat und der Ehrenrat."
So lautet die offizielle Mitteilung des Traditionsvereins, der neben
seiner Leichtathletikabteilung in erster Linie im Fußball ein
Begriff ist. Zuletzt ist das Tagesgeschäft von Negativschlagzeilen
bestimmt.
Tabellenzweiter in der Oberliga ist der SCW, gute Chancen auf den
Regionalligaaufstieg, und dann lässt der Vorstand in fahrlässiger
Weise die Lizenz sausen. Es prasselt Kritik von allen Seiten.
Der Vorstand: Festgemacht an einer Person - Jürgen Stieneke. "Nach
zwölf Jahren ist es jetzt auch genug. Ich werde dem SCW aber
erhalten bleiben", verspricht Stieneke. Mal gucken, wer ihn beerben
wird: "Hinter den Kulissen wird doch schon länger an einem neuen
Vorstand gebastelt."
Trainer Frank Schulz sieht die Sache pragmatisch: "Ich wünsche mir,
dass Ruhe in den Verein einkehrt." Vier Jahre hat Schulz mit
Stieneke zusammen gearbeitet. "Und da waren viele gute Sachen dabei.
Ich würde mir wünschen, dass mehrere Leute dazu beitragen würden."
Trotz der Enttäuschung über die "Lizenz-Affäre" bricht der Coach
eine Lanze für den SCW-Boss: "Ich schätze ihn sehr. Ich möchte
nicht, dass ,Stiene´ aufhört." ur
08.03.2007
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