El Nounou ab sofort beim VfL.
Die Westfalia ist wieder da. Nach drei trostlosen Niederlagen in
Folge haben die Herner mit dem 4:0-Sieg beim VfB Hüls wieder ein
echtes Lebenszeichen von sich gegeben. "Endlich", schnauft
SCW-Linienchef Frank Schulz tief durch. "Es ist einfach schön zu
sehen, dass die Mannschaft wieder auf der Höhe ist. Auch die
Unterstützung der Fans war klasse. Mit uns ist also wieder zu
rechnen."
Derweil hat Stürmer Samy El Nounou gleich einen doppelten Grund
zur Freude. Seit Montag arbeitet der Goalgetter beim VfL Bochum
als Sportpsychologe. "Samy ist glücklich, seinen Traumjob zu
haben", freut sich der Coach für seinen Knipser.
Wie wichtig ein "Seelenklempner" sein kann, weiß Schulz aus
Erfahrung. "Ich lege gerade auf den mentalen Bereich sehr viel
Wert, denn dadurch geht man über seine Schmerzgrenzen hinaus."
Eine Einschätzung, die dem Ex-Profi des VfL Recht gibt, denn
Schulz hat bei seinen bisherigen Trainer-Stationen immer auf
diesen Faktor gesetzt und war erfolgreich. Auch die jüngste
Krise hat er schnell verdaut und aus den Köpfen seines Teams
heraus bekommen. "Es hat zwar drei Wochen gedauert, aber jetzt
bin ich mir auch sicher, dass das Thema mit der Lizenz vom Tisch
ist."