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Aber gegen den SC
Verl hat die Schulz-Elf noch nie etwas geholt. Auch Tobias Urban
fehlt. Seidel soll Dayangan ausschalten.
Den gefährlichsten Verfolger hat Westfalia Herne dem Spitzenreiter
SC Verl am Sonntag vom Hals geschafft. Heute nun will sich die
Schulz-Elf auch den Skalp des designierten Meisters an den Gürtel
heften. Um 18.30 Uhr wird das letzte Nachholspiel der Oberliga am
Schloss Strünkede angepfiffen.
Allerdings gehören die Ostwestfalen ganz und gar nicht zu den
Lieblingsgegnern der Westfalia. "Bislang haben wir gegen Verl noch
nie etwas geholt. Es wäre klasse, wenn wir das ändern könnten",
hofft Trainer Frank Schulz auf eine weitere Überraschung durch seine
kampfstarke Truppe.
Eine besonders delikate Aufgabe wartet dabei auf Norman Seidel, der
es mit dem quirligen Torjäger Soner Dayangan zu tun bekommt. "Bisher
hat Norman gegen ihn nie richtig gut ausgesehen. Aber er hat sich
weiter gesteigert und spielt eine ganz starke Saison. Vielleicht
kann er ihn ja diesmal ausschalten", traut Schulz seinem
"Schattenmann" auch diese Aufgabe zu. Viele Alternativen bietet der
Kader gerade im Defensivbereich ohnehin nicht mehr, fallen mit
Michael Baum (Sperre) und Sebastian Kohl (Aufbautraining) doch zwei
Abwehrspieler aus.
Zudem fehlen der ebenfalls gesperrte Torjäger Sami El-Nounou sowie
Regisseur Tobias Urban (Montage), der auch am Sonntag in
Wattenscheid nicht dabei sein wird. Für ihn könnten Yakub Köse oder
Mykola Makarchuk in die Anfangsformation rutschen.
Die Gäste haben heute die Chance, ihren Vorsprung auf acht Punkte
auszudehnen. Fünf Spieltage vor Schluss wäre das mehr als eine
Vorentscheidung. Für Schulz ist das Titelrennen sowieso schon
gelaufen: "Das wird sich Verl nicht nehmen lassen. Dafür ist die
Mannschaft zu stark und zu konstant." Mit der Moral und der
Leidenschaft, die der SCW auch gegen Schalke wieder zeigte, ist aber
auch diesem Gegner beizukommen.
01.05.2007 Von Wolfgang Volmer
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