PRESSE
Westfalia will den Skalp des Meisters
 

02.05.07

Aber gegen den SC Verl hat die Schulz-Elf noch nie etwas geholt. Auch Tobias Urban fehlt. Seidel soll Dayangan ausschalten.

Den gefährlichsten Verfolger hat Westfalia Herne dem Spitzenreiter SC Verl am Sonntag vom Hals geschafft. Heute nun will sich die Schulz-Elf auch den Skalp des designierten Meisters an den Gürtel heften. Um 18.30 Uhr wird das letzte Nachholspiel der Oberliga am Schloss Strünkede angepfiffen.

Allerdings gehören die Ostwestfalen ganz und gar nicht zu den Lieblingsgegnern der Westfalia. "Bislang haben wir gegen Verl noch nie etwas geholt. Es wäre klasse, wenn wir das ändern könnten", hofft Trainer Frank Schulz auf eine weitere Überraschung durch seine kampfstarke Truppe.

Eine besonders delikate Aufgabe wartet dabei auf Norman Seidel, der es mit dem quirligen Torjäger Soner Dayangan zu tun bekommt. "Bisher hat Norman gegen ihn nie richtig gut ausgesehen. Aber er hat sich weiter gesteigert und spielt eine ganz starke Saison. Vielleicht kann er ihn ja diesmal ausschalten", traut Schulz seinem "Schattenmann" auch diese Aufgabe zu. Viele Alternativen bietet der Kader gerade im Defensivbereich ohnehin nicht mehr, fallen mit Michael Baum (Sperre) und Sebastian Kohl (Aufbautraining) doch zwei Abwehrspieler aus.

Zudem fehlen der ebenfalls gesperrte Torjäger Sami El-Nounou sowie Regisseur Tobias Urban (Montage), der auch am Sonntag in Wattenscheid nicht dabei sein wird. Für ihn könnten Yakub Köse oder Mykola Makarchuk in die Anfangsformation rutschen.

Die Gäste haben heute die Chance, ihren Vorsprung auf acht Punkte auszudehnen. Fünf Spieltage vor Schluss wäre das mehr als eine Vorentscheidung. Für Schulz ist das Titelrennen sowieso schon gelaufen: "Das wird sich Verl nicht nehmen lassen. Dafür ist die Mannschaft zu stark und zu konstant." Mit der Moral und der Leidenschaft, die der SCW auch gegen Schalke wieder zeigte, ist aber auch diesem Gegner beizukommen.

01.05.2007 Von Wolfgang Volmer
 

Quelle: WAZ Herne

 

 

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