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Noch vier Plätze im
künftigen SCW-Kader sind frei. Gespräche laufen.
Mit bescheidenen finanziellen Mitteln, aber voller Zuversicht
bastelt Frank Schulz derzeit am SCW-Kader für die nächste
Oberligasaison. Grund zur Panik sieht er auch nach dem Abgang von
Michael Erzen zu Preußen Münster nicht. "Es wird einen kleinen
Umbruch geben. Aber das ist nach vier Jahren ganz normal", freut
sich der Trainer sogar auf frischen Wind von außerhalb.
Dass einige Gespräche im Grunde beendet sind, wenn er oder sein
Verhandlungspartner eine Summe aufruft, wundert ihn nicht. "Da
können wir mit anderen Vereinen einfach nicht mithalten. Aber das
war schon immer so."
Dennoch versucht er, auch bekannte Namen zum Schloss zu locken,
verlässt sich ansonsten aber auf seine Spürnase. "Ich suche junge,
hungrige Spieler aus unteren Ligen, die zu uns passen und die sich
weiter entwickeln wollen." In der Vergangenheit hat er stets einige
Volltreffer gelandet. Dominik Behrend, Tim Gebauer, Tobias Urban,
Norman Seidel, ja sogar Michael Erzen: all´ das sind Beispiele
dafür, dass dieser Weg der richtige sein kann.
Bis auf das Sturm-Duo El-Nounou/Erzen werden nur Spieler den Verein
verlassen, die nicht unbedingt erste Wahl waren. Makarchuk, Gunkel (Speldorf)
und Kohl (DSC) haben bereits neue Klubs gefunden, Köse will zurück
nach Schermbeck. Auch Urbainski, Cetera und Grüterich werden wohl
gehen.
Kleine Fragezeichen stehen noch hinter Dominik Behrend, der eine
Lehrstelle sucht, und Michael Baum, der sich eventuell beruflich
verändert. Beide würden gern bleiben. Schon länger stehen Dennis
Gidaszewski, Sebastian Kleine (beide Kornharpen), Mirko Krüger (Hordel)
und Mirko Mustroph (Erkenschwick) als Zugänge fest. Einig ist sich
der SCW auch mit Danny Baron, einem jungen Abwehrspieler vom
Landesligisten Mengede, und dem früheren Sodinger Andreas Kluy (Hüls).
Zweiter Torwart wird Christopher Ditterle (A-Jugend). Mit Onur
Tanriverdi, Tim Glomb und Stefan Oerterer stoßen weitere Talente aus
der eigenen Jugend zum Kader. "Vier Plätze sind noch frei, vor allem
im Angriff. Da brauchen wir vielleicht etwas Geduld, aber wir werden
schon geeignete Spieler finden", lässt sich Schulz nicht verrückt
machen. wv
15.05.2007
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