PRESSE
Schulz vertraut seiner Spürnase
 

16.05.07

Noch vier Plätze im künftigen SCW-Kader sind frei. Gespräche laufen.

Mit bescheidenen finanziellen Mitteln, aber voller Zuversicht bastelt Frank Schulz derzeit am SCW-Kader für die nächste Oberligasaison. Grund zur Panik sieht er auch nach dem Abgang von Michael Erzen zu Preußen Münster nicht. "Es wird einen kleinen Umbruch geben. Aber das ist nach vier Jahren ganz normal", freut sich der Trainer sogar auf frischen Wind von außerhalb.

Dass einige Gespräche im Grunde beendet sind, wenn er oder sein Verhandlungspartner eine Summe aufruft, wundert ihn nicht. "Da können wir mit anderen Vereinen einfach nicht mithalten. Aber das war schon immer so."

Dennoch versucht er, auch bekannte Namen zum Schloss zu locken, verlässt sich ansonsten aber auf seine Spürnase. "Ich suche junge, hungrige Spieler aus unteren Ligen, die zu uns passen und die sich weiter entwickeln wollen." In der Vergangenheit hat er stets einige Volltreffer gelandet. Dominik Behrend, Tim Gebauer, Tobias Urban, Norman Seidel, ja sogar Michael Erzen: all´ das sind Beispiele dafür, dass dieser Weg der richtige sein kann.

Bis auf das Sturm-Duo El-Nounou/Erzen werden nur Spieler den Verein verlassen, die nicht unbedingt erste Wahl waren. Makarchuk, Gunkel (Speldorf) und Kohl (DSC) haben bereits neue Klubs gefunden, Köse will zurück nach Schermbeck. Auch Urbainski, Cetera und Grüterich werden wohl gehen.

Kleine Fragezeichen stehen noch hinter Dominik Behrend, der eine Lehrstelle sucht, und Michael Baum, der sich eventuell beruflich verändert. Beide würden gern bleiben. Schon länger stehen Dennis Gidaszewski, Sebastian Kleine (beide Kornharpen), Mirko Krüger (Hordel) und Mirko Mustroph (Erkenschwick) als Zugänge fest. Einig ist sich der SCW auch mit Danny Baron, einem jungen Abwehrspieler vom Landesligisten Mengede, und dem früheren Sodinger Andreas Kluy (Hüls). Zweiter Torwart wird Christopher Ditterle (A-Jugend). Mit Onur Tanriverdi, Tim Glomb und Stefan Oerterer stoßen weitere Talente aus der eigenen Jugend zum Kader. "Vier Plätze sind noch frei, vor allem im Angriff. Da brauchen wir vielleicht etwas Geduld, aber wir werden schon geeignete Spieler finden", lässt sich Schulz nicht verrückt machen. wv

15.05.2007
 

Quelle: WAZ Herne

 

 

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