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Köse nun doch nach
Gladbeck.
"Niemals geht man so ganz, irgendwas von dir bleibt hier ..." Der
melancholische Schlager von Trude Herr wird wohl am Pfingstmontag in
Herne hoch und runter laufen. Denn bei der Westfalia steht nach vier
Jahren Zusammengehörigkeit eine große Abschiedsfeier an. Sami
El-Nounou (VfL Bochum), Michhael Erzen (Preußen Münster), Yakub Köse
(der Schermbeck nun doch eine Absage erteilte und bei Germania
Gladbeck im Gespräch ist), Mykola Makarchuk, Thorben Gunkel (beide
VfB Speldorf), Stefan Urbainski (ETB SW Essen), Sebastian Kohl (DSC
Wanne-Eickel), Adrian Cetera (VfB Hüls) und Christian Grüterich
(Ziel unbekannt) werden das "Schloss Strünkede" verlassen.
"Nach so einer langen Zeit ist ein Umbruch ganz normal", meint
Trainer Frank Schulz, der besonders bei El Nounous Verabschiedung
eine Träne verdrücken wird: "Gerade bei unseren Abgängern wie Samy
verfällt es mir sehr schwer. Er hat sich in den letzten Wochen
vorbildlich verhalten, lässt sich nicht hängen sondern geht voran.
Er ist ein Mann, den ich sehr schätzen gelernt habe und zu dem ich
einen engen Kontakt halten werde."
Die Fans müssen sich also an ein völlig neues Team gewöhnen, das mit
Mirko Krüger (DJK TuS Hordel), Sebastian Kleine, Dennis Gidaszewski
(beide Vorwärts Kornharpen), Andreas Kluy (VfB Hüls) und Benny Baron
(Holzwickede) bereits fünf neue Gesichter hat. "Mit der U23-Regelung
haben wir keine Probleme mehr", schmunzelt Schulz beim Blick auf den
Altersschnitt, der erneut eine Verjüngung erhält. Denn Sengen Salli
ist der sechste Neuzugang des SCW. Der Stürmer kommt vom
Landesligisten Disteln und ist zarte 21 Jahre alt. "Er hat schon für
Junkersdorf in der Oberliga gespielt", freut sich Schulz über den
geglückten Transfer. Frei nach dem Schlager-Motto von Jürgen Marcus:
"Eine neue Liebe", denn "ich wollte ihn schon letztes Jahr im Winter
haben. Er ist beidfüßig und sehr talentiert", leuchten die Augen des
Fußballlehrers.
Derweil haben Arben Tahiri und Sven Barton ihre mündlichen Zusagen
nun auch schriftlich fixiert. "Beide werden ein weiteres Jahr bei
uns bleiben", freut sich Schulz, dass sein Kader nicht gänzlich
auseinander bricht, denn schließlich geht man niemals geht so ganz,
irgendwas von dir bleibt hier.
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