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SCW-Vorsitzender Ingo Paeske trifft sich mit Ex-Boss Jürgen
Stieneke zu informellem Gespräch. Finanzprobleme seien vorhanden,
der Spielbetrieb allerdings im Augenblick nicht gefährdet.
"Die Situation ist sehr ernst", schätzt Jürgen Stieneke die Lage
beim Fußball-Oberligisten SC Westfalia Herne ein. Nachdem der Verein
bereits im Oktober den finanziellen Verpflichtungen seinen Spielern
gegenüber nicht nachgekommen war, hatte der Westfalia-Vorsitzende
Ingo Paeske am Dienstag im Gespräch mit der WAZ erklärt: "Ja, wir
haben Probleme."
Der frühere SCW-Boss und jetzige Ehrenpräsident Stieneke hat sich am
Mittwochabend mit seinem Nachfolger Paeske getroffen. Zu einem
informellen Gespräch. "Ich habe alles zur Kenntnis genommen", sagte
Stieneke. In weiteren Gesprächen in größerer Runde, auch mit
ehemaligen Vorstandsmitgliedern, soll jetzt nach Lösungen gesucht
werden.
Zahlen wollte Stieneke nicht nennen. "Das Loch ist nicht
überdimensional. Aber es entstehen neue Löcher, und wir müssen
natürlich auch an die Zukunft denken. Tatsache ist, dass derzeit
monatlich nicht so viel Geld reinkommt, wie es müsste."
Den Spielbetrieb der Oberligamannschaft sieht Stieneke im Augenblick
aber nicht gefährdet. "Wir müssen aber sehen, wie wir am Sonntag den
Bus nach Oestrich finanzieren. Zur Not packe ich die Mannschaft aber
auf einen meiner Lkw", lässt sich der Ex-Boss seinen Humor nicht
nehmen.
Von Uwe Ross
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