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Härtetests für den Rumpfkader
 

26.01.08

Oberligist startet mit Spielen gegen die Nordrhein-Rivalen SV Straelen und 1. FC Kleve in die heiße Phase der Vorbereitung. Trainer Frank Schulz verzichtet trotz zahlreicher Ausfälle auf eine Absage.

Ein "aufgeblähter Kader", das war einmal. Nach Onur Tanriverdi und Tim Glomb haben in der Winterpause fünf weitere Spieler den SC Westfalia verlassen. Abgesehen von Tobias Urban (zu SF Lotte) war das wegen der Finanzkrise durchaus gewollt. Im Gegenzug aber hoffte Trainer Frank Schulz, Quantität durch Qualität ersetzen und ein, zwei Verstärkungen zum Schloss locken zu können. Ein erster Erfolg zeichnet sich seit gestern ab. Aus Eving kam die mündliche Zusage, dass Dominik Behrend die Freigabe für den SCW erhält. Am Montag, so Schulz, soll die schriftliche Freigabe folgen - womit der junge Offensivmann für die Testspiele dieses Wochenendes gegen die Nordrhein-Oberligisten Straelen (Sa., 15 Uhr) und 1. FC Kleve (So., 14.30, beide Forellstraße) noch kein Thema ist.

Nominell ist der Oberligakader somit derzeit gerade 17 Feldspieler stark, eingerechnet der dauerverletzte Mirko Krüger, der noch kein Spiel für Herne gemacht hat und laut Schulz auch keines mehr machen wird. Mehr Freude macht dem Trainer das zweite Sorgenkind. "Bei Sebastian Freyni sehe ich deutliche Fortschritte. Er hat sich in den zwei harten Trainingswochen bisher unheimlich bemüht", lobt Schulz. Sollte der junge Techniker einmal konstant durchtrainieren, wäre er so etwas wie ein weiterer Zugang.

Mindestens einen neuen Mann aber könnte der SCW noch gebrauchen. Das zeigt schon die aktuelle Situation. Gut ein halbes Dutzend Spieler ist angeschlagen. Am Wochenende fallen Edin Terzic, Tim Gebauer, Sebastian Kleine und Andreas Kluy aus. Sven Barton, Arben Tahiri, Andre Badur und Norman Seidel sind ebenfalls nicht richtig fit. "Trotzdem haben wir uns entschieden, beide Spiele durchzuführen. Das wird uns konditionell noch weiterbringen."

Von Wolfgang Volmer
 

Quelle: WAZ Herne

 

 

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