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Junge Leute können sich in Schwerin aufdrängen
 

10.05.08

SCW muss im Halbfinale fünf Spieler ersetzen

Wenn der SC Westfalia Herne am heutigen Pfingstsamstag um 17 Uhr zum Halbfinale des Kreispokals am Schweriner Grafweg aufläuft, sind die Rollen klar verteilt. Auf der einen Seite steht der Oberliga-Fünfte, der sogar noch mit dem Regionalliga-Aufstieg liebäugeln darf. Und auf der anderen Bezirksligist SpVg BG Schwerin, der drei Etagen tiefer um Punkte kickt, dort allerdings die Tabelle anführt.

SCW-Trainer Frank Schulz passt der Termin durchaus in den Kram, auch wenn er deshalb ein schönes Turnier mit der Gladbacher Weisweiler-Elf absagen musste. "So bleiben wir wenigstens im Rhythmus", hat er natürlich in erster Linie den Liga-Endspurt im Blick. Ohne deshalb den Pokal auf die leichte Schulter zu nehmen. "Ist doch klar, dass wir gewinnen und in der neuen Saison auf Landesebene dabei sein wollen", verrät er Selbstverständliches.

Als Selbstläufer sieht er die Partie beim Spitzenreiter der Bezirksliga 15 aber nicht. "Wir müssen schon eine gute Leistung abrufen, um ins Endspiel einzuziehen", weiß er, ohne das Klischee von den "besonderen Pokalgesetzen" zu bemühen. "Wir haben schon zweimal im Pokal in Schwerin gespielt und wissen, dass ein unangenehmer Gegner wartet." Zumal gleich fünf Stammspieler auszufallen drohen. Andreas Kluy und Michael Baum sind verhindert, Mirko Mustroph und André Badur plagen sich mit Muskelverhärtungen, Edin Terzic mit einer Fußprellung herum. So werden einige junge Leute ihre Chance bekommen. "Ich hoffe, sie wollen sich uns oder auch anderen Vereinen zeigen und liefern eine tadellose Leistung", will Schulz ganz genau hinschauen.

Auf der anderen Bank sitzt übrigens ebenfalls ein Schulz. Helmut, so der Vorname des Schweriner Trainers, schickt eine junge, schnelle Truppe aufs Feld, die in Torjäger Christian Grond und dem früheren Verler Regionalligaspieler Daniel Kuhn ihre bekanntesten Leistungsträger hat.
 

Quelle: WAZ Herne

 

 

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