Quintett hinterlässt bleibenden Eindruck
Immer wieder betonen die Herner, von der
Kameradschaft und de Geschlossenheit zu
leben. Auf dem Platz stellte es die
Westfalia auch regelmäßig unter Beweis. Doch
bei der Saison-Abschlussfahrt nach Gran
Canaria blieb der Teamgeist aus. Mit Andreas
Kluy, Michael Baum, Arben Tahiri, Sven
Barton und Dominik Behrend machte lediglich
ein Quintett Playa del Ingeles unsicher.
"Schade, dass nur so wenig Jungs mitkamen,
aber wir habend den Rest der Truppe würdig
vertreten", steht Dominik Behrend noch unter
den Eindrücken der langen Party-Nächte.
Während der Offensive die mangelende
Teilnahme bedauerte, nahm es Abwehrrecke
Baum gelassen. "Man kann ja niemanden
zwingen, aber wir hatten trotzdem mächtig
Spaß." Besonders Barton, der das
Borat-Kostüm freiwillig mitnahm. Da Arben
Tahiri lange nach dem finalen Match in
Erkenschwick seine Wettschuld gegen Behrend
beglich und den Waldsportplatz in dem
Badeanzug des Comedystars unsicher machte,
streifte sich Barton den Einteiler am Strand
drüber. "Sven hatte Lust darauf und hat für
enorme Belustigung gesorgt", lacht Behrend.
Aber nicht nur tagsüber fielen die Herner
auf, auch nachts wussten sie überzeugen. "Ab
dem zweiten Abend waren wir schon VIP-Gäste
im Club 'China White', die Lounge haben wir
natürlich immer bevölkert", muss Baum
schmunzeln. Den Vogel schoss aber erneut
Barton ab. Zum ersten EM-Spiel der Deutschen
gegen Polen malte er sich komplett
schwarz-rot-gold an und lief durch die
Straßen. "Der ist einfach nur verrückt", ist
sich Baum sicher, dass im nächsten Jahr der
Zusammenhalt auch bei der Abschluss-Tour
stimmen wird: "So etwas will und kann sich
doch niemand entgehen lassen."
tr