PRESSE

Norman Seidel vor dem Absprung
 

15.07.08

Defensivspezialist des SC Westfalia Herne wird zu "98 Prozent" seinem ehemaligen Trainer Frank Schulz zum Regionaligisten BV Cloppenburg folgen.

Zu „98 Prozent”, wie er es selbst ausdrückte, wird Norman Seidel in der nächsten Saison für den Regionalligaaufsteiger BV Cloppenburg auflaufen. Die noch fehlenden zwei Prozent hängen davon ab, dass der Defensivmann noch seine vertragliche Situation beim SC Westfalia Herne klären muss.

Wie die WAZ berichtete, hatte Seidel am vergangenen Mittwoch ein erstes Gespräch mit den Verantwortlichen des neuen Klubs von Ex-SCW-Trainer Frank Schulz. Das sei allerdings nicht „sehr positiv” verlaufen, wie der 23-Jährige erklärte. Am Sonntag war er nun erneut in Cloppenburg. „Ich habe ein neues Angebot bekommen und sollte sofort unterschreiben. Das wollte ich aber nicht, bevor meine Vertragsauflösung mit dem SCW klar ist”, erklärte Seidel. Die Tendenz gehe aber klar zu einem Wechsel, zumal der BVC dem Informatikkaufmann auch eine Arbeitsstelle garantiert habe: „Das ist sicher, da könnte ich auch schon am 1. August anfangen.”

Im Gespräch mit der WAZ betonte Seidel gestern noch einmal, dass er nicht von Frank Schulz zu einem Wechsel animiert worden sei: „Ich habe schon vor einem Jahr gesagt: Frank, wenn du mal gehst, komme ich mit. Allerdings muss für mich dann auch eine Arbeitsstelle gesichert sein.” Nachdem der Abschied von Schulz bei der Westfalia offiziell war, habe er noch einmal mit seinem Trainer telefoniert. Seidel: „Und da habe ich Frank auch gefragt, ob er mich nicht in Cloppenburg gebrauchen könnte und auch arbeitsmäßig etwas für mich tun könnte. Das war für mich eine Voraussetzung.”

Der Wechsel zum Regionalligisten hängt für Norman Seidel, der nach eigener Aussage eine mündliche Ausstiegsklausel hat, nun von einem Gespräch mit SCW-Boss Jürgen Stieneke ab. Der hatte am Rande des Vorbereitungsspiel der Westfalia in Zweckel am Samstag gesagt: „Wenn der Junge gehen will und dort eine Arbeitsstelle bekommen kann, werden wir ihm keine Steine in den Weg legen.”

von Uwe Ross
 

Quelle: WAZ Herne

 

 

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