Kontakte zwischen Schulz und seinen
ehemaligen Spielern gibt es aber Die
Gerüchte in einigen Medien und in Fankreisen
des SC Westfalia Herne, dass eine
Abwanderungswelle nach Cloppenburg drohe,
haben auch Frank Schulz nicht kalt gelassen.
"Ich habe immer gesagt, dass mein Herz an
der Westfalia hängt und ich nicht nach Herne
gehe, um hier rumzuwildern", machte der
Ex-SCW-Coach gestern in einem Gespräch mit
der WAZ deutlich.Dass es nach wie vor
Kontakte zwischen ihm und seinen ehemaligen
Spielern gibt - "ganz privat", wie Schulz
betont - , ist für den neuen Trainer des
Regionalligisten BV Cloppenburg völlig
normal: "Ich war fast sechs Jahre in Herne.
Das verbindet, auch menschlich. Natürlich
könnte ich den einen oder anderen in
Cloppenburg gebrauchen, aber ich habe
niemanden auf einen Wechsel angesprochen."
Allerdings hätten "zwei, drei Spieler
signalisiert, dass sie gerne nach
Cloppenburg kommen würden". Schulz: "Die
Grundvoraussetzung ist aber, dass jemand von
sich selbst aus weg will. Warum sollte ich
den dann nicht nehmen? Aber ich habe jedem
gesagt, dass er dann erstmal seine Situation
mit dem SCW klären muss."
von Uwe Ross