"Hoffe,
dass es so ist"
In der vergangenen Woche ließ Hernes Trainer
Christoph Schlebach die Katze aus dem Sack:
Alter und neuer Kapitän ist Arben Tahiri.
Sein Kommentar: "Arben ist prädestiniert
dafür, weil er in der Mannschaft ein hohes
Ansehen genießt." Der Spielführer selbst
hält den Ball flach:
"Mir war das nicht vorher klar, dass ich
mein Amt behalten werde. Christoph hatte
vorher angekündigt, dass er den Kapitän
bestimmen wird. Er hat viele Gespräche
geführt und ist dann zu dem Entschluss
gekommen, dass er nichts ändern muss. Das
freut mich sehr."
Und
was sagt Tahiri zu seinem Ansehen in der
Truppe? "Ich hoffe mal, dass es so ist. Ich
komme mit den Jungs super klar, denke aber,
dass es auch andersherum so ist", erklärt
der Mittelfeldakteur und betont: "Wir haben
ein starkes Team, auch die neuen Leute haben
wir gut einführen können. Ich bin mir jetzt
schon sicher, dass wir keine Stinkstiefel
dabei haben."
Was die Westfalia jedoch in diesem Jahr in
der neuen NRW-Liga erreichen wird, bleibt
abzuwarten. Tahiri: "Ich bin mit einer
Prognose ein bisschen vorsichtig. Man liest
über die Liga immer wieder das Wort
Wundertüte. Das trifft es wohl auch ganz
gut."
Sein Zusatz: "Wir wollen oben mitspielen,
das steht außer Frage. Aber sich
hinzustellen und davon zu reden, dass wir
aufsteigen, wäre mit Sicherheit falsch." Auf
bestimmte Duelle freut sich Tahiri ganz
besonders: "Wir durften uns immer anhören,
dass die Nordrhein-Oberliga stärker ist. Das
werden wir ja in diesem Jahr sehen", reibt
sich der 28-Jährige die Hände. Nach dem
Auftakt gegen Hüls kommt es am zweiten
Spieltag sofort zu einem Aufeinandertreffen
bei der Zweitvertretung vom MSV Duisburg.
Tahiris Kommentar: "Das ist für uns kein
leichtes Programm. Erst ein Prestigeduell,
dann weiß man in Duisburg nicht, was einen
erwartet."
Christian Krumm