Westfalia
Herne muss im technisch-organisatorischen
wie im wirtschaftlichen Bereich nachbessern.
Ehrenvorsitzender Jürgen Stieneke aber bangt
nicht ernsthaft um die Lizenz. Stürmer Mirko
Urban kommt vom Regionalliga-Absteiger 1. FC
Kleve.
Na endlich. Am Dienstag lag er dann doch im
Postfach, der Brief, der fünf Tage zuvor in
Duisburg aufgegeben worden war. Sein Inhalt
konnte beim SC Westfalia nicht mehr wirklich
überraschen. Schließlich war schon durch die
Medien gegeistert, dass die Herner ohne
Nachbesserung keine Lizenz für die neue
NRW-Liga-Saison erhalten würden.
Deshalb fiel Jürgen Stieneke auch nicht
gerade vom Stuhl, als er das Schreiben in
Händen hielt. Ein Sicherheitskonzept, wie es
schon im Vorjahr eingereicht wurde, habe der
Verband angefordert, zudem Kopien der
Spielerverträge, um nachvollziehen zu
können, dass der angegebene, drastisch
gekürzte Etat auch wirklich eingehalten
werden könne. Als „Lappalien” wollte der
SCW-Vorstand diese Auflagen nicht abtun.
„Ich bezeichne sie mal als lösbar,
schließlich bin ich vorsichtig”, so Stieneke,
der umgehend die notwendigen Maßnahmen
einleitete.
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Derweil meldete der Sportliche
Leiter Timur Camci einmal mehr
Vollzug von der Vertragsfront. Vom
Regionalligisten 1. FC Kleve
verpflichtete er Angreifer Mirko
Urban, den Zwillingsbruder des
früheren Westfalia-Regisseurs Tobias
Urban (jetzt VfB Hüls). Mirko ist
wie sein Bruder spielerisch stark
und quirlig, durchaus torgefährlich,
aber eher Vorbereiter als
Vollstrecker. „Er wird uns im Sturm
sicher weiterhelfen”, ist Camci
überzeugt. |
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Mirko Urban Foto: 1.FC Kleve |
Einige
„Ungereimtheiten” stehen auch der Rückkehr
von Kadir Mutluer noch im Weg. „Ich hoffe,
dass wir die beseitigen können. Dann sind
wir gut aufgestellt”, so Timur Camci.
von Wolfgang Volmer
