SC Westfalia Herne erwartet am Sonntag
den TSV Alemannia Aachen II zum letzten
Saisonspiel.
Vom Tabellenstand her geht es wirklich nur
noch um die „goldene Ananas”. Für die
Spieler des SC Westfalia Herne aber doch um
einiges mehr. „Wir wollen uns vernünftig aus
der Saison verabschieden. Nach Möglichkeit
mit einem Sieg. Und wir wollen unseren Fans
noch einmal zeigen, dass wir Fußball spielen
können”, sieht Co-Trainer Horst Albert noch
genügend Motivation vor dem Heimspiel der
Strünkeder am Sonntag (15 Uhr) gegen den TSV
Alemannia Aachen II.
Es ist der Tag der Abschiede am Schloss.
Einen Sven Barton, der zehn Jahre lang mit
ganzem Herzen für seinen Verein am Ball war,
werden die Fans wohl besonders vermissen.
Aber auch für Badur, Setzke, Gidaszewski,
Baum, Behrend, Lindenblatt, Freyni, Oerterer
und Özdemir endet die Zeit bei der Westfalia.
„Ob alle noch einmal zum Einsatz kommen,
weiß ich nicht. Aber die Mannschaft, die auf
dem Platz stehen wird, wird noch einmal
alles geben”, ist sich Albert sicher.
Schon am letzten Sonntag in Düsseldorf, so
der Co-Trainer, hätte das Team wenigstens
einen Punkt verdient gehabt. Jetzt soll
gegen Aachen noch mal ein Dreier her.
Während die Alemannia als Tabellendritter
feststeht, könnte sich der SCW bestenfalls
noch um eine Position auf Rang sechs
verbessern. Nach einer verkorksten Rückrunde
wäre das schon ein versöhnlicher Abschluss.
von Uwe Ross