SC Westfalia Herne hat seine
Personalplanung mit den Verpflichtungen von
Abdou-Nassirou Ouro-Akpo und Youngster
Pascal Pfeifer so gut wie abgeschlossen.
Eine Woche nach dem Saisonende hat der SC
Westfalia Herne seinen Kader für die
Spielzeit 2009/2010 so gut wie komplett. 19
Mann umfasst der Kader der Strünkeder
derzeit, und zum Abschluss seiner
„Hausaufgaben” Timur Camci noch einen echten
Coup gelandet. „Mit der Verpflichtung von
Abdou-Nassirou Ouro-Akpo haben wir jetzt
auch unseren Supertransfer erledigt”, freute
sich der Manager des NRW-Ligisten.
Ouro-Akpo
ist 27 Jahre alt, hat in der vergangenen
Saison 13 Tore für Westfalias
Ligakonkurrenten Schwarz-Weiß Essen erzielt
und ist mit neun Länderspielen noch
aktueller togolesischer Nationalspieler.
Ouro-Akpo hatte mehrere höherklassige
Angebote und war sich eigentlich schon mit
Kickers Emden einig. „Doch dann ist da ja
alles zusammengebrochen, und so habe ich
zugeschlagen”, schmunzelte der SCW-Manager
zufrieden.
Vor fünf Jahren hatte Camci den Togolesen
bereits von RW Oberhausen zur Germania
Gladbeck geholt. „Zu der Zeit hat sich eine
Freundschaft entwickelt, der Kontakt
zwischen uns war immer da”, so Camci.
Bei der Westfalia soll Ouro-Akpo als
Sturmführer auflaufen und die Lücke
schließen, die Martin Setzke hinterlassen
hat. Aber auch einen Youngster hat der
Manager noch für den Angriff geholt: Den
erst 19-jährigen Pascal Pfeifer von Rhenania
Bottrop. „Er hat bei uns einige
Trainingseinheiten mitgemacht und gute
Ansätze gezeigt. Aus dem könnte was werden,
ich erhoffe mir einiges von ihm”, sagt Camci.
Jetzt sucht der SCW nur noch einen
Innenverteidiger für die Defensivabteilung.
„Wir gucken in Ruhe und werden keinen Stress
machen. Wenn wir noch jemanden verpflichten,
muss er auch in unser finanzielles Konzept
passen”, erklärte der Manager, der zufrieden
auf seine Transferpolitik blickt: „Der
Gürtel ist bei uns eng geschnallt. Aber ich
bin der Meinung, dass wir unsere Abgänge –
mit Ausnahme von Sven Barton, den man nicht
so einfach ersetzen kann – gut kompensiert
haben.”
von Uwe Ross
Foto: ETB SW Essen