Westfalia Herne startet mit einem
lockeren 5:0-Sieg über
Bezirksliga-Aufsteiger Fortuna Herne in den
10. Cranger-Kirmes-Cup. Mirko Urbans
Blitztor macht der Schulz-Elf das Spielen
leicht.
Das war eine klare Kiste. In einem von
Beginn an recht einseitigen Spiel fertigte
der SC Westfalia den Bezirksliga-Aufsteiger
von der Nordstraße leicht und locker mit 5:0
ab.
Was sich jeder Trainer in einem Spiel gegen
einen unterklassigen Gegner wünscht, war
nach 60 Sekunden Realität: Ein frühes Tor.
Sven Jubt hatte von der linken Seite hart
und flach vors Tor gespielt, Mirko Urban
hielt den Fuß rein, und Fortunen-Keeper Dave
Nikolowski war zum ersten Mal geschlagen.
Zwar ließ sich die Elf von Ede Demps auch
danach nicht hängen, doch nur selten konnte
sie sich aus der eigenen Hälfte befreien.
Westfalia setzte nach, wirkte sehr
spielfreudig und auch schon deutlich
spritziger als zuletzt. Die Viererkette
wurde kaum gefordert, auch die Raute im
Mittelfeld, die ohne den verletzten Tim
Gebauer auskommen musste, funktionierte
schon ganz ordentlich. Weitere Tore fielen
da fast zwangsläufig. Das 2:0 erzielte
Abdou-Nassirou Ouro-Akpo im Anschluss an
eine Ecke, beim 3:0 zirkelte Urban einen
Freistoß von der 16m-Linie über die Mauer
ins kurze Eck, nachdem er selbst von den
Beinen geholt worden war.
Nach der Pause nahm der Favorit etwas Tempo
raus und begnügte sich damit, das Spiel zu
kontrollieren. Die Fortunen konnten die
Partie nun ziemlich offen gestalten, mussten
aber durch den eingewechselten Julian Alasan
ein viertes und kurz vor Schluss durch
Pascal Pfeifer auch ein fünftes Gegentor
hinnehmen.
SC Westfalia Herne - SV Fortuna Herne 5:0
Tore: 1:0 (1.) Urban, 2:0 (11.) Ouro-Akpo,
3:0 (28.) Urban, 4:0 (67.) Alasan, 5:0 (86.)
Pfeifer.
SCW: Ditterle (67. Mallon) - Kluy, Seidel,
Eisen, Kilian - Mikic - Tahiri (46. Diaz),
Kacar (67. Onucka) - Urban (46. Alasan) -
Jubt, Ouro-Akpo (67. Pfeifer).
Fortuna: Nikolowski - Frühling (54. Latza),
Engelbracht, Baba (54. Grönert), Yaman -
Portmann - Hoffmann, Iser, Ratajczak (80.
Bastepe) - Kazubet, Oruc.
von Wolfgang Volmer