PRESSE

Jubt beweist Torriecher
 

15.02.10

Westfalia Hernes junger Stürmer dreht mit seinem Doppelpack das Testspiel gegen Jahn Hiesfeld. Trainer Frank Schulz ist nur mit dem Auftritt in der zweiten Halbzeit zufrieden.

Auf dem schneebedeckten Kunstrasen an der Forellstraße bemühten sich beide Mannschaften, ein vernüftiges Spiel aufzuziehen, was allerdings nur bedingt gelang. „Es war schon sehr glitschig. Da war es schwierig, flüssig zu kombinieren”, hatte Frank Schulz Verständnis für manche misslungene Aktion.

Was Westfalias Trainer weniger gefiel, war die Rückwärtsbewegung in Hälfte eins. Zu lange dauerte es nach Ballverlusten, bis die Herner umschalteten. So war bis zur Pause von einem Klassenunterschied nichts zu sehen. Beide Teams agierten auf Augenhöhe, beide kamen zu einigen Tormöglichkeiten. Den einzigen Treffer markierte der Niederrheinligist, als die komplette Herner Abwehr nach einem vermeintlichen Stürmerfoul vergeblich auf einen Pfiff wartete.

Nach Wiederbeginn aber nahmen die Gastgeber das Heft in die Hand. Nun störten sie eher und konsequenter, kamen schneller in Ballbesitz und spielten sich auch etliche klare Chancen heraus. Während aber beispielsweise Marko Onucka auch klarste Möglichkeiten versemmelte, zeigte der junge Sven Jubt wieder einmal seine Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Den Ausgleich erzielte er per Drehschuss mit dem linken Fuß, der unhaltbar flach im rechten Eck einschlug. Zehn Minuten später besorgte Jubt auch das Siegtor, als er Tim Kilians Maßflanke per Kopf aus zehn Metern in die Maschen beförderte.

„Alles in allem war das okay”, ging Frank Schulz nach dem Abpfiff zur Tagesordnung über. Auf der steht jetzt das Punktspiel beim MSV Duisburg II ganz oben. Falls endlich das Wetter mitspielt.


SC Westfalia Herne - TV Jahn Hiesfeld 2:1 (0:1)

Tore: 0:1 (32.), 1:1, 2:1 (59./70.) Jubt.

SCW: Ditterle (46. Bautz) - Kluy (80. Gürpinar), Mikic (46. Seidel), Eisen, Kacar (80. Odobasic) - Kilian (75. Khimiri) - Tahiri, Gebauer (80. Alasan) - Urban (46. Diaz) - Ouro-Akpo (46. Jubt), Onucka (75. Pfeifer)


Wolfgang Volmer

Quelle: WAZ Herne

 

 

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