PRESSE

Volle Köpfe, schwere Beine
 

21.04.10

Erst das vermeidbare 1:2 in Schermbeck, dann zwei Nullnummern in Hamm und gegen Sprockhövel – selbstredend stellen diese Ergebnisse Klaus Täuber nicht zufrieden. Und natürlich möchte er im vierten Spiel seiner knapp zweiwöchigen Tätigkeit als Trainer des SC Westfalia den ersten Sieg feiern. Doch selbst wenn der am Mittwoch (18 Uhr, Westender Straße) beim MSV Duisburg II nicht gelingen sollte, wird das den „Boxer“ nicht umhauen. Denn der langjährige Profi weiß: Ergebnisse sind wichtig, aber sie sind nicht alles. Schon gar nicht in einer Saisonphase, in der es auf dem Platz nur um die berühmte „goldene Ananas“ geht und die Spieler ganz andere Dinge im Kopf haben als die nächsten neunzig Minuten.

In erster Linie nämlich ihre sportliche Zukunft. „Auch bei uns laufen die Vertragsgespräche jetzt auf Hochtouren“, klärt Täuber auf. Mit dem Gros des aktuellen Kaders, auch mit ersten möglichen Zugängen habe man gesprochen. „Jetzt haben die Spieler ein paar Tage Bedenkzeit“, will Täuber Ende nächster Woche das neue Gerüst aufgebaut haben. „Und das wird keine Schulz-Truppe sein, sondern eine Mannschaft, die sich mit dem Verein identifiziert, die richtig Gas gibt und für Westfalia durchs Feuer geht.“

Diese Aussage deutet durchaus auf gewisse Änderungen hin, zumal nicht nur Täuber die jüngste öffentliche Erklärung der Mannschaft als eine Art „Abrechnung mit dem Verein“ interpretiert.

Noch aber sind alle personellen Fragen offen. Was auf das heutige Spiel nicht zutrifft. Neben dem letztmals gesperrten Christopher Ditterle fallen Norman Seidel, Julian Alasan und Ercan Kacar verletzt aus. So werden Goran Mikic und Emre Köksal in die Viererkette rutschen, so dass Andy Kluy offensiver agieren kann. 

Wolfgang Volmer


Quelle: WAZ Herne

 

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