Erst das vermeidbare 1:2 in Schermbeck, dann
zwei Nullnummern in Hamm und gegen
Sprockhövel – selbstredend stellen diese
Ergebnisse Klaus Täuber nicht zufrieden. Und
natürlich möchte er im vierten Spiel seiner
knapp zweiwöchigen Tätigkeit als Trainer des
SC Westfalia den ersten Sieg feiern. Doch
selbst wenn der am Mittwoch (18 Uhr,
Westender Straße) beim MSV Duisburg II nicht
gelingen sollte, wird das den „Boxer“ nicht
umhauen. Denn der langjährige Profi weiß:
Ergebnisse sind wichtig, aber sie sind nicht
alles. Schon gar nicht in einer Saisonphase,
in der es auf dem Platz nur um die berühmte
„goldene Ananas“ geht und die Spieler ganz
andere Dinge im Kopf haben als die nächsten
neunzig Minuten.
In erster Linie nämlich ihre sportliche
Zukunft. „Auch bei uns laufen die
Vertragsgespräche jetzt auf Hochtouren“,
klärt Täuber auf. Mit dem Gros des aktuellen
Kaders, auch mit ersten möglichen Zugängen
habe man gesprochen. „Jetzt haben die
Spieler ein paar Tage Bedenkzeit“, will
Täuber Ende nächster Woche das neue Gerüst
aufgebaut haben. „Und das wird keine
Schulz-Truppe sein, sondern eine Mannschaft,
die sich mit dem Verein identifiziert, die
richtig Gas gibt und für Westfalia durchs
Feuer geht.“
Diese Aussage deutet durchaus auf gewisse
Änderungen hin, zumal nicht nur Täuber die
jüngste öffentliche Erklärung der Mannschaft
als eine Art „Abrechnung mit dem Verein“
interpretiert.
Noch aber sind alle personellen Fragen
offen. Was auf das heutige Spiel nicht
zutrifft. Neben dem letztmals gesperrten
Christopher Ditterle fallen Norman Seidel,
Julian Alasan und Ercan Kacar verletzt aus.
So werden Goran Mikic und Emre Köksal in die
Viererkette rutschen, so dass Andy Kluy
offensiver agieren kann.
Wolfgang Volmer
Quelle:
WAZ
Herne