PRESSE

Der letzte Heimauftritt
 

21.05.10

Noch acht Tage, dann ist die Saison 2009/2010 der NRW-Liga Geschichte. Zweimal muss der SC Westfalia Herne noch ran. Und ehe es am 30. Mai zum bedeutungslosen Finale beim SV Bergisch-Gladbach geht, steht für die Strünkeder am Pfingstmontag (15 Uhr) die hochinteressante Partie gegen den Tabellendritten TSV Germania Windeck auf dem Programm.

„Windeck und Arminia Bielefled II werden den zweiten Aufsteiger unter sich ausmachen. Das wird noch spannend, und wir können dabei Zünglein an der Waage spielen“, freut sich SCW-Trainer Klaus Täuber auf diese Partie. Nachdem in den letzten Wochen doch die Luft raus war, appelliert der Ex-Profi noch einmal an seine Mannschaft: „Jetzt geht es darum, dass wir uns im letzten Heimspiel vernünftig von unseren Fans verabschieden. Das erwarte ich einfach.“ Aber nicht nur der letzte Auftritt vieler Spieler am Schloss Strünkede sollte Motivation sein. „Das Hinspiel hat die Mannschaft mit 0:3 verloren. Am Montag wollen wir zeigen, dass wir auch zu den Topteams der Liga gehören“, so Täuber, der bis auf Norman Seidel und Daniel Diaz seinen kompletten Kader zur Verfügung hat.

Derweil basteln Täuber und Timur Camci, Sportlicher Leiter der Westfalia, auch weiter fleißig an der Mannschaft für die nächste Spielzeit. Und jetzt ist auch sicher, dass Abwehr-Ass Nils Eisen trotz Angebote höherklassiger Vereine ein weiteres Jahr am Schloss bleibt. „Das ist ein wichtiges Zeichen. Er wird auch unser neuer Kapitän werden“, freut sich der SCW-Trainer.

Zudem arbeitet Täuber demnächst auch wieder mit einem Spieler zusammen, den er als „eine Art Ziehkind von mir“ bezeichnet. Vom Regionalligisten Fortuna Düsseldorf II kommt Stürmer Sascha Wolf nach Herne. Vor etlichen Jahren spiele Wolf beim FC Rhade in der Verbandsliga bereits unter Täuber, folgte seinem Trainer später zu Schalkes Amateuren und schaffte in der Saison 1998/99 den Sprung in die Bundesligamannschaft der Königsblauen. Danach war der inzwischen 38-Jährige vier Jahre lang in der Regionalliga für RW Essen aktiv, ehe er bei SW Essen wieder auf Klaus Täuber traf.

Sechster Neuzugang des SCW nach Tino Westphal, Erdal Bastürk, Frederick Donkor, Pascal Kurz und Sascha Wolf ist Defensivmann Ludwig Kofo-Asenso aus der U23 von Rot-Weiß Oberhausen. Wie alle Neuzugänge unterschrieb auch er einen Vertrag für ein Jahr. „Wir sind auf einem guten Weg, aber wir arbeiten weiter auf Hochtouren. Langsam entsteht ein Bild der neuen Mannschaft“, fasste Täuber zusammen.

Uwe Ross


Quelle: WAZ Herne
 

 

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