PRESSE

Michael Erzen stürmt wieder für den SC Westfalia
 

09.06.10

Michael Erzen kommt aus Münster zurück zum SC Westfalia Herne.

Heute steigt Klaus Täuber in den Flieger in Richtung Türkei. 14 Tage Belek, Golf spielen, WM gucken, einfach ein bisschen erholen. Das hat er sich auch verdient, denn vor dem Abflug hat der Trainer des SC Westfalia Herne seine Hausaufgaben erledigt und mit Michael Erzen und Selcuk Dede noch zwei namhafte Spieler zum Schloss Strünkede geholt.
 

„Das mit Erzen war für mich eine Herzensangelegenheit. Er ist ja fast ein Herner Junge und war schon bei seinem ersten Engagement eine Identifikationsfigur bei der Westfalia“, freut sich Täuber über die Verpflichtung des gerade 28 Jahre alt gewordenen Stürmers.

Schon in den Jahren 2004 bis 2007 spielte der quirlige Angreifer, der vom TuS Sundern gekommen war, für den SCW. Zusammen mit seinem damaligen Sturmpartner Sami El-Nounou erreichte er bei den Westfalia-Fans Kultstatus und war mit seinen Toren maßgeblich am Oberligaaufstieg 2005 und am Westfalenpokalsieg 2006 beteiligt. Die letzten drei Jahre spielte Erzen beim Regionalligisten Preußen Münster, wo er zuletzt allerdings nicht mehr zu den Stammkräften zählte.

Spielt wieder im SCW-Trikot: Michael Erzen  Foto: Cib
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Ein weiterer Neuzugang am Schloss ist Selcuk Dede. Der 26-jährige Gelsenkirchener war Klaus Täuber schon 2002 aufgefallen, als Dede für die A-Junioren des FC Schalke 04 spielte und Täuber dort Trainer der Amateure war. Nach insgesamt fünf Jahren bei der SG Wattenscheid 09 und Preußen Münster war Dede in der letzten Saison für den Landesligisten SV Zweckel aktiv. „Er ist in der Offensive flexibel einsetzbar“, so Täuber, der damit ein weiteres Mosaiksteinchen für seinen vorderen Bereich gefunden hat.

Und mit Danny Tottmann will der Ex-Profi auch einen dritten Spieler aus der eigenen Jugend aufbauen. „Ich wollte einen Kader mit 19 Feldspielern haben, und da sind wir auf einem guten Weg. Wir suchen jetzt noch einen Spieler für den Offensivbereich, aber auch da laufen bereits Gespräche“, sieht Täuber der Abschlussplanung gelassen entgegen. Jetzt ist erstmal Urlaub angesagt für den Trainer und Interims-Manager des SC Westfalia.

Uwe Ross

Quelle: WAZ Herne

 

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