Die letzten Tage waren für Westfalia
Hernes Trainer Klaus Täuber sehr turbulent.
Täuber füllt nach dem Rücktritt von Timur
Camci eine Doppelfunktion aus.
Nicht zuletzt wegen der übernommenen
Doppelbelastung freut sich Täuber auf seinen
wohlverdienten Urlaub. Doch vor dem
Vergnügen musste der neue
Westfalia-Teammanager die Pflicht erledigen.
„Wir haben jetzt noch zwei Spieler
verpflichten können, damit ist unser Kader
fast dicht“, bestätigt der 52-Jährige die
Transfers von Michael Erzen (Preußen
Münster) und Selcuk Dede (SV Zweckel) zum
„Schloss Strünkede“ und lobt die Neuen.
„Michael ist eine echter Herner. Er steht
förmlich für die Identifikation zum Klub.
Selcuk ist ein dribbelstarker, flinker
Offensivmann, den ich im Angriff variabel
einsetzen kann. Beide werden uns
weiterhelfen.“
Helfen würde Täuber sicherlich auch noch ein
Ersatz für die abwandernden Stürmer
Abdou-Nassirou Ouro-Akpo (Fortuna Köln) und
Marko Onucka (wechselt nach RS-Informationen
zur SSVg. Velbert). „Wir suchen noch einen
echten Vollstrecker. Bisher haben wir eine
wirklich ordentliche Truppe beisammen. Doch
wir brauchen noch einen Killer für den
Sturm“, sagt Täuber und bestätigt bereits
Kontakte zu einer möglichen „Tor-Maschine“.
„Wir führen Gespräche. Ich bin guter Dinge,
dass wir bald einen starken Mann
präsentieren können.“
Doch diese Verpflichtung hat noch etwas
Zeit. Denn ab Donnerstag geht es für Täuber
nach Belek – und an der türkischen Riviera
will Westfalias neuer starker Mann frische
Energie tanken. „Ich habe zuletzt viel
gearbeitet. Jetzt möchte ich ein bisschen
abschalten. Ich werde nur am Abend mein
Handy einschalten.“
Und dass muss Täuber wohl auch, denn es
könnte ja auch der neue Vollstrecker
anrufen...
Krystian Wozniak
Quelle:
RevierSport