
Der neue Kader des SC Westfalia 04 Herne:
Oben von links: Physiotherapeut Tim Hübner,
Fatih Gürpinar, Frederic Donkor, Julian
Alasan, Danny Tottmann, Ludwig Kofo-Asenso,
Tino Westphal, Mirko Urban, Torwarttrainer
Gregor Pogorzelczyk. Mitte von links:
Betreuer Klaus Loose, Goran Mikic, Sebastian
Krug, Faysel Khmiri, Sven Jubt, Tim Kilian,
Selcuk Dede, Sascha Wolf, Trainer klaus
Täuber, Manager Ingo Finkenstein. Unten von
links: Sebastian Freyni, Samed Sazoglu,
Marvin Lange, Nils Eisen, Pascal Kurz,
Michael Erzen, Thimo Mallon, Erdal Bastürk.
Foto: Cib
Trotz der gefühlten 50 Grad im Stadion am
Schloss Strünkede ließen sich einige Dutzend
Fans gestern am frühen Nachmittag nicht
davon abhalten, den neuen Kader des SC
Westfalia Herne in Augenschein zu nehmen.
Und was einige der Spieler, alte wie neue,
zum Ausdruck brachten, dürfte den
Westfalia-Anhängern gefallen haben.
„Unsere neue Truppe ist zwar eine ganz
schöne Wundertüte, aber da steckt sehr viel
Potenzial drin. Unser Ziel, einen
einstelligen Tabellenplatz, sollten wir
locker erreichen können“, sagte
beispielsweise Nils Eisen, den Trainer Klaus
Täuber unmittelbar nach dessen
Vertragsverlängerung zum neuen Kapitän
gemacht hatte.
Wie Eisen äußersten sich die meisten
Akteure. Man freue sich auf eine tolle
Saison und wolle alles für den Verein geben.
Und Ludwig Kofo-Asenso sammelte gleich
mächtig Pluspunkte bei den Anhängern: „Wir
wollen die Fans beglücken“, sagte der
Neuzugang aus der U23 von Rot-Weiß
Oberhausen.
Zum Auftakt der offiziellen Teampräsentation
reichte SCW-Vorsitzender Horst Haneke das
Mikrofon zunächst an Trainer Klaus Täuber
weiter. Die letzten acht bis zehn Wochen
seien nicht einfach gewesen, weil doch sehr
viele Spieler den Verein verlassen hätten.
„Aber wir haben in sehr kurzer Zeit ein Team
zusammen gestellt, das eine gute Qualität
hat. Und in den wenigen Trainingseinheiten
habe ich schon gemerkt, dass diese
Mannschaft sich für Westfalia Herne mächtig
ins Zeug legen wird. Wir werden eine gute
Rolle in der NRW-Liga spielen“, ist sich der
Ex-Profi sicher.
„Velbert weghauen“
Bei der Vorstellung des neuen Torwarts
Pascal Kurz konnte sich Horst Haneke eine
Anspielung auf die SSVg. Velbert nicht
verkneifen: „Der kommt daher, wo sie jetzt
eine Herner Filiale aufgemacht haben.“
Bekanntlich sind neben Ex-Coach Frank Schulz
sechs Spieler vom SCW nach Velbert
gewechselt. Haneke weiter: „Ich habe beim
Staffelleiter schon beantragt, dass wir
gegen Velbert in die Saison starten.“ Faysel
Khimiri nahm die Vorlage gekonnt auf: „Wir
sind heiß auf die Saison und hauen dann
erstmal die Velberter weg.“
Bis es soweit ist, warten auf die Strünkeder
aber noch einige schweißtreibende
Trainingseinheiten und eine Reihe von
Vorbereitungsspielen. Das erste Testspiel
steht am morgigen Dienstag um 19 Uhr am
Schloss gegen Landesligaaufsteiger Fortuna
Herne an. Am Donnerstag folgt dann das erste
Highlight, wenn sich ebenfalls um 19 Uhr die
iranische Nationalmannschaft bei der
Westfalia präsentiert. Dem ersten
Pflichtspiel der neuen Saison, dem
Kreispokalfinale gegen den DSC Wanne-Eickel
(Sonntag, 18. Juli, 15 Uhr) folgt dann der
nächste Knüller im Westfalia-Stadion gegen
die Zweitliga-Profis des VfL Bochum
(Mittwoch, 21. Juli, 19 Uhr).
Der Kader des SC Westfalia Herne:
Tor: Pascal Kurz, Thimo Mallon,
Marvin Lange.
Abwehr: Nils Eisen, Ludwig
Kofo-Asenso, Sebastian Krug, Goran Mikic,
Tino Westphal.
Mittelfeld: Julian Alasan, Erdal
Bastürk, Selcuk Dede, Sebastian Freyni,
Fatih Gürpinar, Faysel Khimiri, Tim Kilian,
Samed Sazoglu, Danny Tottmann, Mirko Urban.
Sturm: Frederik Donkor, Michael
Erzen, Sven Jubt, Sascha Wolf.
Trainer: Klaus Täuber (seit April
2010).
Co-Trainer: Sascha Wolf (seit 1. Juli
2010).
von Uwe Ross
Quelle:
WAZ
Herne