Dankbar werden es Westfalia Hernes Fußballer
registrieren, wenn sich die Quecksilbersäule
dieser Tage mal im Bereich um 25 Grad
einpendelt. Denn auch ohne
Backofentemperaturen fließt der Schweiß in
Strömen. Trainer Klaus Täuber verlangt
seinen Jungs alles ab, um die konditionellen
Grundlagen für eine erfolgreiche Hinrunde zu
schaffen.
Auch der Sonntag ist kein Ruhetag. Um 15 Uhr
testet der NRW-Ligist im Stadion „Zur
Burkuhle“ beim SV Vorwärts Kornharpen. Der
Landesligaabsteiger hat zwar längst nicht
das Format wie die Profis des VfL Bochum,
die Auswahl Irans oder auch der DSC
Wanne-Eickel, die letzten Gegner des SCW.
Den Schongang aber werden die Herner Spieler
nicht einlegen – schließlich geht es so
langsam um die Stammplätze.
„Sechs oder sieben Positionen sind vom
Gefühl her vergeben, die anderen sind noch
offen“, heizt Täuber den internen
Konkurrenzkampf an. Gerade die jungen
Spieler wie Fatih Gürpinar, Thimo Mallon
oder Samed Sazoglu haben sich zuletzt in den
Vordergrund gespielt und machen Dampf. „In
Kornharpen werden alle noch einmal ihre
Chance bekommen“, will Täuber weitere
Eindrücke sammeln.
Fehlen werden weiterhin Frederic Donkor,
Julian Alsasan und Mirko Urban, dessen
Oberschenkelverletzung beim Warmmachen vor
dem Bochum-Spiel wieder aufbrach. „Alles
alte Sachen, die längst auskuriert sein
könnten“, ärgert sich Täuber, dem damit in
der Offensive Alternativen fehlen. Weil er
ohnehin noch einen Stürmer sucht, will der
SCW-Coach morgen einen Gastspieler testen,
der im Training einen guten Eindruck gemacht
habe. ...
von Wolfgang Volmer
Quelle:
WAZ
Herne