Als letzter Verein hat der SC Westfalia
Herne durch seinen 4:1-Erfolg in Dingen die
2. Runde im Kreispokal erreicht.
Mit dem letzten Aufgebot musste der SC
Westfalia seine Pflichtaufgabe in
Castrop-Rauxel lösen. Neben fünf Verletzten
fehlten aus beruflichen Gründen drei weitere
Leute, sodass Trainer Klaus Täuber exakt die
notwendige Anzahl von zehn Feldspielern ins
Rennen schicken konnte.
Der B-Ligist aus Dingen ging durchaus
couragiert ins Spiel und tauchte in der
Anfangsphase zwei-, dreimal vor dem Herner
Tor auf. Und ging nach einer Viertelstunde
sogar in Führung, als Fatih Gürpinar den
Ball nach einer Ecke ins eigene Tor
bugsierte. Aber der NRW-Ligist antwortete
prompt und kam durch Sven Jubt nur 60
Sekunden später zum Ausgleich.

Chance für Michael Erzen im Dingener
Strafraum
Foto: InfoSchlumpf
Michael Erzen besorgte noch vor der Pause
die Führung, die erneut Jubt und Samed
Sazoglu zum 4:1-Endstand ausbauten. „Für uns
war wichtig, dass wir unsere Pflichtaufgabe
gelöst haben und uns in dem Spiel auf Asche
keine weiteren Verletzungen geholt haben“,
so Täuber. Einziger Kritikpunkt des
SCW-Trainers: „Wir hätten natürlich mehr
Tore machen müssen. Meine Jungs hatten mehr
als ein Dutzend hundertprozentige Chancen.“
SV Dingen - SC Westfalia Herne 1:4 (1:2)
Tore: Jubt (2x), Erzen, Sazoglu
von Wolfgang Volmer
Quelle:
WAZ
Herne