Darauf haben Klaus Täuber und seine Jungs
nur gewartet: Vier Tage nach der
0:1-Vorrundenschlappe kann sich der SC
Westfalia bereits revanchieren. Im Endspiel
des 11. Cranger-Kirmes-Cups steht der
dreifache Turniersieger dem Rekordgewinner
SG Wattenscheid 09 (fünf Turniersiege) am
Samstag um 18 Uhr erneut im Sodinger
Glückaufstadion gegenüber.
„Es soll so laufen wie im letzten Jahr, nur
umgekehrt“, erinnert Täuber an die zehnte
Turnierauflage, als der SCW in der Vorrunde
gegen Wattenscheid sicher gewann, im
Endspiel aber das Nachsehen hatte – wie
übrigens auch 2008. „Wir wissen allerdings,
dass es eine ganz enge Kiste wird“, hat
Täuber eine Menge Respekt vor dem jungen
Team seines Kollegen André Pawlak. Die
Lohrheide-Elf hat bislang im Turnier einen
ganz hervorragenden Eindruck hinterlassen.

Brennen auf Revanche: Klaus Täuber und sein
Team.
Foto: InfoSchlumpf
Als klassenhöheres Team muss der SC
Westfalia aber den Anspruch haben, auch
diesen spielstarken Gegner zu schlagen,
zumal die Formkurve zuletzt deutlich
aufwärts zeigte. „Mit Mirko Urban und Erdal
Bastürk haben wir spielerisch wieder viel
mehr Qualität“, sieht Täuber dem zweiten
Aufeinandertreffen optimistisch entgegen.
„Langsam wird unser Kader auch wieder
größer, so dass ich mehr Alternativen habe.“
Ob er seine Elf erneut so extrem offensiv
ausrichtet wie gegen Hordel, wollte der
Boxer nicht verraten. „Grundsätzlich ist das
schon eine Option“, war er von dem Versuch
durchaus angetan.
Auch das Spiel um Platz drei verspricht gute
Unterhaltung. Um 16 Uhr stehen sich mit TuS
Hordel und der SpVgg Erkenschwick zwei Teams
gegenüber, die ganz auf die Jugend setzen
und in dieser Hinsicht beispielhaft sind.
von Wolfgang Volmer
Quelle:
WAZ
Herne