PRESSE

Täuber bläst zur Attacke
 

10.08.10

Die Spannung steigt. Fünf Tage vor dem brisanten NRW-Liga-Auftakt gegen SSVg Velbert steht für den SC Westfalia Herne am heutigen Dienstag das erste Pflichtspiel der Saison auf dem Plan. Auf dem Kunstrasen der DJK TuS Hordel geht es ab 19 Uhr um den Einzug in die zweite Runde des Westfalenpokals.

„Klar wollen wir weiterkommen. Da müssen wir nicht drüber reden“, geht SCW-Trainer Klaus Täuber die Partie offensiv an – ohne den Westfalenligisten zu unterschätzen. „Hordel hat in Sodingen ein starkes Turnier gespielt und war nicht umsonst Gruppenerster“, erinnert Täuber auch an die Aufholjagd gegen Hüls, als der TuS ein 1:4 binnen 20 Minuten in ein 5:4 drehte. „Das schafft nur eine intakte Mannschaft mit einer Riesenmoral.“

Im Halbfinale gegen den SC Westfalia (1:3) war das junge TuS-Team allerdings chancenlos. Die Dominanz, die seine Elf in dieser Partie wie auch im Finale gegen Wattenscheid zeigte, will Täuber auch heute sehen. Sofern die angeschlagenen Mirko Urban und Sven Jubt grünes Licht geben, will Täuber erneut mit fünf Offensiven attackieren. „Ich ziehe das Agieren dem Reagieren immer vor, wenn es der Kader zulässt. Letztlich bestimmt die Mannschaft selbst, welches System sie spielt.“

Da Goran Mikic, Julian Alasan und Frederic Donkor weiter verletzt fehlen, muss sich Täuber auch über die Aufstellung nicht groß den Kopf zermartern. „Die Mannschaft hat sich gefunden“, will er höchstens kleine Änderungen vornehmen.

von Wolfgang Volmer

Quelle: WAZ Herne
 

 

© SC Westfalia 04 Herne e.V. 2010