Die Spannung steigt. Fünf Tage vor dem
brisanten NRW-Liga-Auftakt gegen SSVg
Velbert steht für den SC Westfalia Herne am
heutigen Dienstag das erste Pflichtspiel der
Saison auf dem Plan. Auf dem Kunstrasen der
DJK TuS Hordel geht es ab 19 Uhr um den
Einzug in die zweite Runde des
Westfalenpokals.
„Klar wollen wir weiterkommen. Da müssen wir
nicht drüber reden“, geht SCW-Trainer Klaus
Täuber die Partie offensiv an – ohne den
Westfalenligisten zu unterschätzen. „Hordel
hat in Sodingen ein starkes Turnier gespielt
und war nicht umsonst Gruppenerster“,
erinnert Täuber auch an die Aufholjagd gegen
Hüls, als der TuS ein 1:4 binnen 20 Minuten
in ein 5:4 drehte. „Das schafft nur eine
intakte Mannschaft mit einer Riesenmoral.“
Im Halbfinale gegen den SC Westfalia (1:3)
war das junge TuS-Team allerdings
chancenlos. Die Dominanz, die seine Elf in
dieser Partie wie auch im Finale gegen
Wattenscheid zeigte, will Täuber auch heute
sehen. Sofern die angeschlagenen Mirko Urban
und Sven Jubt grünes Licht geben, will
Täuber erneut mit fünf Offensiven
attackieren. „Ich ziehe das Agieren dem
Reagieren immer vor, wenn es der Kader
zulässt. Letztlich bestimmt die Mannschaft
selbst, welches System sie spielt.“
Da Goran Mikic, Julian Alasan und Frederic
Donkor weiter verletzt fehlen, muss sich
Täuber auch über die Aufstellung nicht groß
den Kopf zermartern. „Die Mannschaft hat
sich gefunden“, will er höchstens kleine
Änderungen vornehmen.
von Wolfgang Volmer
Quelle:
WAZ
Herne