PRESSE

Die Serie soll halten
 

16.10.10

Bisher ist der SC Westfalia Herne in dieser Saison auswärts noch ungeschlagen. Das soll auch am Sonntag so bleiben. Aber Trainer Klaus Täuber ist sich bewusst, dass die Trauben bei den Sportfreunden Siegen (15 Uhr) wesentlich höher hängen als bei den zuvor bewältigten Aufgaben.

„Unsere Siege in Schermbeck, Erkenschwick und Bergisch Gladbach haben wir bei Gegnern geholt, die eher unten in der Tabelle stehen“, schätzt Täuber die bisherige Auswärtsausbeute realistisch ein. „Es ist schon interessant zu sehen, was wir gegen eine Mannschaft aus der oberen Hälfte leisten können. Und Siegen zählt für mich klar zu den Topteams der Liga“, so der Westfalia-Coach.

Vor allem im heimischen Leimbachstadion sind die Sportfreunde eine Macht, haben dort zehn ihrer 14 Punkte geholt. Lediglich dem FC Wegberg-Beeck gelang es, sich in Siegen ein Unentschieden zu erkämpfen.

Auch wenn Täuber von einer harten Aufgabe und einer echten Herausforderung für sein Team spricht, rechnet sich der Ex-Profi durchaus Chancen aus. „Ich konnte Siegen beim 1:1 in Hüls beobachten. Da ließ die Mannschaft auch beste Tormöglichkeiten aus. Im Abschluss klappt das bei denen noch nicht richtig“, erkannte Täuber. Das belegt auch ein Blick in die Tabelle: Neun Tore in neun Spielen haben die Sportfreunde erzielt. Nur die beiden Schlusslichter Erkenschwick und Bergisch Gladbach haben noch weniger getroffen. „Das heißt aber nichts. Leute wie Emrah Uzun sind immer gefährlich“, warnt Täuber, ohne aber seinen Optimismus zu verlieren: „Wir haben nichts zu verlieren und fahren da mit einem guten Gefühl hin.“

Personell wird sich die Situation beim SC Westfalia bis zum Sonntag nicht großartig verbessern. Tim Kilian, der sich einen Zeh gebrochen hat, wird erst in der kommenden Woche wieder ins Lauftraining einsteigen. Dann soll auch Julian Alasan wieder mit der Mannschaft trainieren. Mit Frederik Donkor und Denis Pachutzki rechnet Klaus Täuber frühestens in zehn bis 14 Tagen. Und an einen Einsatz von Goran Mikic ist noch lange nicht zu denken. Alternativen gibt es aber, wie das Pokalspiel gezeigt hat.

von Uwe Ross


Quelle: WAZ Herne

 

 

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