Still ruht der See.
Bei den Personalplanungen für die kommende Saison kommt der SC
Westfalia nicht so recht voran. „Kein Problem“, wie Manager Ingo
Finkenstein findet. „Die Spieler kennen unsere Vorstellungen.
Viele pokern noch, einige wollen auch erst wissen, in welcher
Liga wir spielen.“
Druck zu machen oder Fristen zu setzen, hält Finkenstein
momentan nicht für opportun. „Ich denke, dass wir am Ende
sowieso am längeren Hebel sitzen“, verweist er auf seine gut
gefüllte Datenbank mit Spielernamen. Etliche Talente aus der
Region, zum Beispiel aus Erkenschwick und von RW Essen II,
hätten sich schon beim Probetraining vorgestellt, fast täglich
meldeten sich interessierte Spieler. „Wir sehen das ganz
entspannt“, bleibt Finkenstein gelassen.
Auch Trainer Uli Reimann kann in den wichtigen Fragen noch
keinen Vollzug melden. Er rechnet aber fest mit dem Verbleib der
meisten jungen Spieler: „Thimo Mallon hat zugesagt, auch Danny
Tottmann und Dennis Pachutzki bleiben.“ Aus der Jugend sollen
der zuletzt bereits eingewechselte Adrian Skupin und
Defensivallrounder Dennis Bachmann in den Kader der Ersten
rücken, so wie Robin Gallus, um den sich aber auch der DSC
bemüht.
von Wolfgang Volmer
Quelle:
WAZ
Herne